| Dass in der Vergangenheit islamische Literatur unerwünscht war und bekämpft wurde, ist die halbe Wahrheit. Die Wissenschaft, welches auch immer, war bei den totalitären bzw. absolutistischen Herrschern allgemein, wenn diese ihre Macht nicht ausweitete, unerwünscht.
Kurz gesagt, unsere Literatur war bei Andersgläubigen unerwünscht, so wie deren Glauben bzw. Literatur bei uns.
Aber wie sah es mit den Naturwissenschaften aus. Die Muslime, mit Ausnahme der zuvor erwähnten zwei Epochen, haben nicht an erster Front gekämpft, sondern sich mit dem Überbleibsel begnügt. Wie sieht es heute aus?
Muslime können nur alles schlecht reden und andere für ihre Missstände verantwortlich machen.
Kopftuchverbote?
Auf welchen Universitäten in Europa oder USA ist dieses Verbot gültig. Ohne Ausnahme, nirgendswo.
Dass muslimische Studenten beobachtet werden, sollte unser aller Anliegen sein. Was würde passieren, wenn irgendwo in Deutschland eine Bombe, gerade entwickelt von diesen Studenten, hochgeht?
Kannst du diese Wahrscheinlichkeit mit gutem Gewissen ausschließen? Ich nicht. Ich hatte früher immer gedacht, dass Muslime soetwas nicht tun könnten, weil sie ja Muslime seien. Was haben uns die jüngsten vereitelten Anschläge gezeigt? Sogenannte Muslime sind durchaus dazu bereit und bringen uns somit in Verruf. Der Staat weiß nicht, ob du mit deinem Studium friedliche oder kriegerische Absichten hast. Wieso verübeln wir diese Methodik.
Warum können Muslime nicht in ihren Heimatländern studieren?
Wenn du diese Frage objektiv beantworten kannst, wirst du merken, dass deine Kritiken an den falschen Adressat gerichtet sind. |