| Mekka, die Heimat Mohammeds (sav), hatte sich aufgrund seiner günstigen Lage an der "Weihrauchstraße", die von Südarabien nach Syrien verlief, zu einer blühenden Handelsmetropole entwickelt, die von den Koreischiten, einer Sippe von Kaufleuten dominiert wurde.
Obwohl auch zahlreiche Juden (vor allem in Mekka, Yathrib (Medine), Wadi l-Qura, Chaibar, Fadak, Taima und dem nahe bei Mekka gelegenen at-Ta'if) und Christen auf der arabischen Halbinsel lebten, bekannte sich nach islamischer Überlieferung die Mehrheit der Bewohner zu einer Vielzahl heidnischer Stammesgötter, wie z.B. den drei Göttinnen al-Lat, Manat und al-Uzza
bzw. der insbesondere in Mekka verehrten Lokalgottheit Hubal.
Die Kaaba - arab. auch baytu'llah, d.h. "Haus Gottes" - in Mekka war bereits in vorislamischer Zeit ein bedeutender Wallfahrtsort
und stellte eine wichtige Quelle wirtschaftlichen, religiösen und politischen Einflusses für die Koreischiten dar.
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