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  #1
Alt 24.09.2007, 09:58
kücük sehitlere selam olsun

 
Enzar - ait Kullanıcı Resmi (Avatar)
 
Üyelik tarihi: 10.03.2005
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Beschneidungen auch in Deutschland?

Beschneidungen auch in Deutschland? 4.000 Mädchen könnten bedroht sein

Sie wollen Mädchen vor Leid bewahren. Vor einem Eingriff, der den Körper verstüm-melt. Vor einem Leben, in dem Sex eher Schmerz bereitet als Lust. Der Familienaus-schuss des Deutschen Bundestags lädt am heutigen Mittwoch zur Anhörung ein. Ex-pertinnen sollen Antworten geben auf die Frage, ob Mädchen in Deutschland von Be-schneidung bedroht sind - und wie sie im Fall der Fälle wirksam geschützt werden könnten. Lohnt der Ruf nach strengeren Kontrollen? Und wo verläuft die Grenze zwi-schen Hilfe und Bevormundung?

Die FrauenrechtlerInnen von Terre des femmes schätzen, dass derzeit 19.000 Frau-en hier leben, deren Genitalien verstümmelt sind. Hinzu kommen 4.000 Mädchen, die von diesem Eingriff bedroht sein könnten. Wie groß die Gefahr wirklich ist, weiß bis-lang niemand. Repräsentative Studien fehlen. Der Familienausschuss versucht jetzt wenigstens das vorhandene Wissen zu bündeln. Strafrechtlich "werden kaum Fälle bekannt", so Heike Rudat vom Bund der Deutschen Kriminalbeamten.

Doch die Kriminalstatistik allein erlaubt wenig Rückschlüsse. Es ist sehr unüblich, dass eine Tochter gegen die eigenen Eltern Anzeige erstattet. Auch der Verein For-ward, in dem sich Migrantinnen gegen Beschneidung engagieren, kann nicht mit kon-kreten Zahlen oder Fällen aufwarten. "Wir sind jedoch sicher, dass Beschneidungen heimlich durchgeführt werden", so das Resümee. Eine reale Gefahr, aber kein Mas-senphänomen - dies ist der Tenor der Statements.

Kontroverser ist die Einschätzung der Expertinnen, wieweit die Öffentlichkeit eingrei-fen sollte. Forward etwa fordert, dass Ärzte verpflichtet werden sollten, Genitalver-stümmelungen zu melden. Die Bundesärztekammer lehnt dies ab. Sie fürchtet, dass dies Mädchen erst recht gefährdet - weil Eltern kranke Kinder dann aus Furcht vor einer Anzeige womöglich gar nicht mehr zum Arzt bringen. Eher konsensfähig ist die Idee, Genitalverstümmelung als eigenen Straftatbestand ins Gesetzbuch aufzuneh-men. Allerdings wäre das eher ein symbolischer Akt. Genitalverstümmelung gilt schon jetzt als Körperverletzung und ist strafbar. Schließlich ist dies ein Eingriff, unter dem viele ein Leben lang leiden. Die Folgen reichen von Abzessen oder Inkontinenz bis hin zu massiven Problemen bei einer Geburt.

Höchst umstritten sind dagegen Vorschläge, die auf Sonderregeln für Migrantinnen abzielen. Zur Debatte steht bei der Anhörung etwa die Idee, Migrantinnen obligato-risch einmal im Jahr vom Frauenarzt untersuchen zu lassen. Rudat hält das für "be-denklich". Eine Pflichtuntersuchung für nur eine Gruppe führe "zu einer weiteren Stig-matisierung von ohnehin schon belasteten Minderheiten". Sinnvoll wäre eine solche Pflicht nur dann, "wenn sie ausnahmslos für alle Kinder gelten würde" - zumal es ja auch in anderen Gruppen zu Straftaten gegen Kinder, etwa zu sexuellem Miss-brauch, komme.

Wohl nicht zufällig ist es gerade der Verein Forward, in dem viele Migrantinnen aktiv sind, der energisch auch für weniger drakonische Maßnahmen eintritt: Er verlangt, dass mehr "gut geschulte, bi-kulturelle, mehrsprachige" Beraterinnen in die Familien gehen sollen. "Die Familien bedürfen einer sensiblen Aufklärung ohne rassistische Vorurteile", heißt es in einer Stellungnahme für den Familienausschuss. Vor allem aber sei Bildung der wirksamste Weg, Frauen vor Genitalverstümmelung zu schüt-zen. Je autonomer Frauen über ihr Leben bestimmen, desto eher können sie sich von tradierten Riten abgrenzen.

So zeichnet die Expertendebatte eine Tendenz nach, die derzeit häufiger zu beo-bachten ist. Lange fand die Diskussion über Genitalverstümmelung in Deutschland eher ohne die Betroffenen statt. Meist waren es weiße, gebildete Mittelschichts-frauen, die sich medienpräsent des Themas annahmen - und eine Debatte führten, die Migrantinnen selbst oft gar nicht erreichte. Erst neuerdings ändert sich der Ton. Eine Konferenz im Dezember bemühte sich, weiße und afrikanischstämmige Exper-tinnen an einen Tisch zu bringen, den Sprung vom Belehren zum Miteinander zu schaffen. Die heutige Anhörung, in der auch Anträge der Oppositionsparteien vor-gestellt werden, könnte ein weiterer Schritt in diese Richtung sein.

aus: taz vom 19.09.2007 (von Cosima Schmitt), Link: www.taz.de/index.php?id=digi-artikel&ressort=in&dig=2007/09/19/a0057&no_cache=1&src=GI


ist das den in islam erlaubt
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Kökünü begenmeyen dal ve dalini begenmeyen meyve daha olmadan cürür Necip Fazil Kisakürek
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  #2
Alt 24.09.2007, 12:57

 
Üyelik tarihi: 05.04.2006
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Ich denke nicht, das wäre doch Schwachsinn. Was hätte das für einen Zweck?
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