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| al- Baqara Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen 1. A. L. M. 2. Dies Buch, daran ist kein Zweifel, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen, 3. Die da glauben an das Verborgene und das Gebet verrichten und von Unserer Gabe spenden: 4. Und die da glauben an das, was auf dich herabgesandt wurde und vor dir herabgesandt wurde, und fest aufs Jenseits vertrauen. 5. Diese folgen der Leitung ihres Herrn, und ihnen wird es wohlergehen. 6. Siehe, den Ungläubigen ist es gleich, ob du warnst oder nicht warnst: sie glauben nicht. 7. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und Ohren, und über ihren Augen liegt eine Hülle, und für sie ist schwere Strafe bestimmt. 8. Manche Menschen sprechen wohl: "Wir glauben an Allah und an den Jüngsten Tag"; doch sind sie keine Gläubigen. 9. Betrügen wollen sie Allah und die Gläubigen; doch sie betrügen nur sich selber und wissen es nicht. 10. Ihre Herzen sind krank, und Allah mehrt ihre Krankheit, und für sie ist schwere Strafe für ihr Lügen bestimmt. 11. Spricht man zu ihnen: "Stiftet kein Unheil auf der Erde", so sagen sie: "Wir sind ja die Rechtschaffenen." 12. Ist es aber nicht so, dass sie die Unheilstifter sind? Doch sie merken es nicht. 13. Sagt man zu ihnen: "Glaubt wie die Leute gläubig wurden", so sprechen sie: "Sollen wir glauben, wie die Toren glaubten?" Ist es aber nicht so, dass sie die Toren sind? Doch begreifen sie es nicht. 14. Wenn sie mit den Gläubigen zusammentreffen, so sagen sie: "Wir glauben"; sind sie aber mit ihren Teufeln allein, so sprechen sie: "Siehe, wir stehen zu euch und treiben nur Spott." 15. Allah wird sie verspotten und in ihrer Rebellion verblendet weiter irregehen lassen. 16. Sie sind es, die den Irrtum für die Rechtleitung erkauft haben, doch brachte ihr Geschäft ihnen keinen Gewinn, und sie blieben ohne Rechtleitung. 17. Sie gleichen dem, der ein Feuer anzündet; und wenn es alles ringsum erleuchtet, nimmt Allah ihr Licht weg und lässt sie in Finsternissen zurück, so dass sie nichts sehen. 18. Taub, stumm und blind, aber sie kehren nicht um. 19. Oder gleichen einer Wetterwolke vom Himmel, geschwängert von Finsternissen, Donner und Blitz... die Finger stecken sie in ihre Ohren vor den krachenden Schlägen, in Todesangst, aber Allah erfasst die Ungläubigen. 20. Der Blitz benimmt ihnen fast das Augenlicht; sooft er aufflammt, gehen sie in ihm, erlischt er jedoch über ihnen, so bleiben sie stehen; und wenn Allah wollte, raubte Er ihnen Gehör und Gesicht; denn Allah hat Macht über alle Dinge. 21. ihr Menschen! Dienet euerem Herrn, Der euch und die früheren Menschen erschaffen hat; vielleicht fürchtet ihr Ihn, 22. Der euch die Erde zu einem Bett gemacht und den Himmel darüber erbaut hat, und vom Himmel Wasser herniedersandte und damit Früchte hervorbrachte zu euerer Nahrung. Stellt ihm daher keine Götter zur Seite, wo ihr es doch (besser) wisst. 23. Und falls ihr über das, was Wir auf Unseren Diener herniedersandten, in Zweifel seid, so bringt eine gleiche Sure hervor und ruft andere Zeugen als Allah an, so ihr wahrhaftig seid. 24. Wenn ihr es jedoch nicht tut - und ihr vermögt es nimmer-, so fürchtet das Feuer, dessen Speise Menschen und (Götzen-)Steine sind, für die Ungläubigen bereitet. 25. Verheiße aber denen, die glauben und das Rechte tun, dass Gärten für sie bestimmt sind, durcheilt von Bächen. Und sooft sie mit einer ihrer Früchte gespeist werden, sprechen sie: "Dies war unsere Speise zuvor"; doch nur ähnliche werden Wir ihnen geben. Und darin werden sie reine Partner haben, und darin sollen sie ewig verweilen. 26. Siehe, Allah scheut sich nicht, ein Gleichnis mit einer Mücke zu machen oder von etwas noch geringerem; denn die Gläubigen wissen, dass es die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Die Ungläubigen aber sprechen: "Was will Allah mit diesem Gleichnis?" Viele führt Er hierdurch irre, und viele leitet Er hierdurch recht; doch irre führt Er nur die Frevler, 27. Die ihre Versprechen gegenüber Allah brechen, nachdem sie von Ihm angenommen wurden, und zerschneiden, was Allah geboten hat zu verbinden, und auf der Erde Verderben stiften. Sie werden die Verlorenen sein. 28. Wie könnt ihr Allah leugnen, wo ihr tot wart und Er euch lebendig machte? Dann wird Er euch sterben lassen; dann wird Er euch wieder lebendig machen; dann kehrt ihr zu Ihm zurück. 29. Er ist es, der für euch alles auf Erden erschuf. Dann wandte Er sich dem Himmel zu und bildete ihn zu sieben Himmeln; und Er hat Macht über alle Dinge. 30. Und als dein Herr zu den Engeln sprach: " Siehe, Ich will auf der Erde für Mich einen Sachwalter einsetzen", da sagten sie: "Willst Du auf ihr einen einsetzen, der auf ihr Verderben anrichtet und Blut vergießt? Wir verkünden doch Dein Lob und rühmen Dich." Er sprach: "Siehe, Ich weiß, was ihr nicht wisst." 31. Und Er lehrte Adam aller Dinge Namen; dann zeigte Er sie den Engeln und sprach: "Nennt Mir die Namen dieser Dinge, wenn ihr wahrhaft seid." 32. Sie sagten: "Preis Dir, wir haben nur Wissen von dem, was Du uns lehrst; siehe, Du bist der Wissende, der Weise." 33. Er sprach: "O Adam! Nenne ihnen ihre Namen." Und als er ihnen ihre Namen genannt hatte, sprach Er: "Sagte Ich euch nicht: Ich kenne das Verborgene der Himmel und der Erde, und Ich weiß, was ihr offen tut und was ihr verbergt?" 34. Und als Wir zu den Engeln sprachen: "Werft euch vor Adam nieder!" -da warfen sie sich nieder, außer Iblis, der sich aus Hochmut weigerte und so zu einem der Ungläubigen wurde. 35. Und Wir sprachen: "O Adam! Du und deine Frau, bewohnt den Garten und esst von ihm in Hülle und Fülle, wo immer ihr wollt; aber naht nicht jenem Baume, sonst seid ihr Übeltäter. 36. Aber Satan ließ sie straucheln und vertrieb sie von wo sie weilten. Und Wir sprachen: "Fort mit euch! Der eine sei des anderen Feind. Doch auf Erden sollt ihr eine Wohnung und Nießbrauch auf Zeit haben." 37. Und Adam empfing von seinem Herrn Worte und Er nahm seine Reue an; denn siehe, Er ist der Vergebende, der Barmherzige. 38. Wir sprachen: "Fort mit euch von hier allesamt! Und wenn zu euch Rechtleitung von Mir kommt, wer dann Meiner Rechtleitung folgt, über die soll keine Furcht kommen, und sie sollen nicht traurig sein. 39. Wer aber nicht glaubt und Unsere Zeichen verleugnet, die sollen Bewohner des Feuers werden; darin sollen sie ewig verweilen!" 40. ihr Kinder Israels! Gedenkt Meiner Gnade, mit der Ich euch begnadete, und haltet euer Versprechen Mir gegenüber, dann will auch Ich halten, was Ich euch verheißen habe. Mich allein sollt ihr ehren. 41. Und glaubt an das, was Ich zur Bestätigung euerer Schrift herabsandte, und seid nicht die ersten, die es leugnen, und verkauft nicht meine Botschaft für einen winzigen Preis. Mich allein sollt ihr fürchten. 42. Und kleidet nicht die Wahrheit in Lüge, und verbergt nicht die Wahrheit wider Wissen. 43. Und verrichtet das Gebet und entrichtet die Steuer und beugt euch mit den Beugenden (im Gebet). 44. Wollt ihr (Juden) den Leuten Frömmigkeit gebieten und euere eigenen Seelen vergessen, wo ihr doch die Schrift (Thora) lest? Habt ihr denn keine Einsicht? 45. Und nehmt euere Zuflucht zur Geduld und zum Gebet. Siehe, dies ist fürwahr schwer, außer für die Demütigen, 46. Die da glauben, dass sie ihrem Herrn begegnen und dass sie zu Ihm heimkehren werden. 47. ihr Kinder Israels! Gedenkt Meiner Gnade, mit der Ich euch begnadete, und dass Ich euch vor aller Welt bevorzugte. 48. Und fürchtet einen Tag, an dem keine Seele für eine andere etwas bewirken kann: an dem von ihr weder Fürsprache noch Lösegeld angenommen und ihnen nicht geholfen wird. 49. Und gedenkt, dass Wir euch vor dem Volke Pharaos retteten, das euch mit schlimmer Pein heimsuchte. Sie erschlugen euere Knaben und ließen nur euere Mädchen am Leben: Dies war eine große Prüfung von euerem Herrn. 50. Und (gedenkt), dass Wir das Meer für euch teilten und euch erretteten und das Volk Pharaos vor eueren Augen ertrinken ließen. 51. Und als Wir vierzig Nächte lang mit Moses Zwiesprache hielten. Dann, in seiner Abwesenheit, nahmt ihr euch das Kalb und begingt damit Unrecht. 52. Danach vergaßen Wir euch, damit ihr dankbar wäret. 53. Und als Wir dem Moses die Schrift und die Norm zur Unterscheidung gaben, damit ihr wohlgeleitet würdet. 54. Und als Moses zu seinem Volke sprach: "O mein Volk! Ihr habt euch dadurch versündigt, dass ihr euch das Kalb nahmt. Kehrt zu euerem Schöpfer zurück und tötet die Schuldigen unter euch. Dies wird euch bei euerem Schöpfer Gutes einbringen. Und so wandte Er sich wieder gnädig euch zu; denn Er ist der Vergebende, der Barmherzige. 55. Und als ihr sagtet: "O Moses! Wir glauben dir nicht, bis wir Allah deutlich sehen", da erfasste euch das Unwetter vor eueren Augen. 56. Dann erweckten Wir euch wieder, nach euerer Auslöschung, auf dass ihr dankbar wäret. 57. Und Wir ließen Wolken euch überschatten und sandten auf euch das Manna und die Wachteln nieder: "Esst von dem Guten, das Wir euch zur Speise gaben." Doch nicht wider Uns frevelten sie, sondern wider sich selber. 58. Und als Wir sprachen: "Betretet diese Stadt und esst von ihr in Hülle und Fülle, wo immer ihr wollt, aber tretet demütig durch das Tor ein und sprecht: «Vergebung! » Dann wollen Wir euch euere Sünden verzeihen und das Heil der Frommen mehren", 59. Da vertauschten die Übeltäter das Wort mit einem anderen, das nicht zu ihnen gesprochen worden war, und für ihren Frevel sandten Wir auf die Übeltäter ein Zorngericht vom Himmel nieder. 60. Und als Moses für sein Volk Wasser verlangte, sprachen Wir: "Schlag den Felsen mit deinem Stabe!". Da entsprangen ihm zwölf Quellen, so dass alles Volk seine Trinkstätte kannte."Esst und trinkt von Allahs Gaben und sündigt nicht mehr auf Erden, indem ihr Unheil anrichtet." 61. Und als ihr sagtet: "O Moses! Wir ertragen ein und dieselbe Speise nicht länger. Bitte deinen Herrn für uns, dass Er uns hervorbringe, was die Erde sprießen lasst an Gemüse und Gurken und Knoblauch und Linsen und Zwiebeln!", fragte er: "Wollt ihr das Bessere für das Schlechtere eintauschen? Fort mit euch nach Ägypten, dort findet ihr das Verlangte!" Und sie wurden mit Schimpf und Elend geschlagen und zogen sich Allahs Zorn zu, weil sie Allahs Botschaft leugneten und die Propheten widerrechtlich töteten, weil sie rebellierten und Gesetzesbrecher wären. 62. Siehe, die da glauben, auch die Juden und die Christen und die Sabäer- wer immer an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und das Rechte tut, die haben ihren Lohn bei ihrem Herrn. Keine Furcht kommt über sie, und sie werden nicht traurig sein. 63. Und als Wir euer Versprechen entgegennahmen und den Berg über euch hoben: "Haltet an dem, was Wir euch gaben, mit Kräften fest und bedenkt, was darin (enthalten) ist, auf dass ihr gottesfürchtig seid!" 64. Danach aber kehrtet ihr euch ab, und ohne Allahs Huld und Barmherzigkeit gegen euch wärt ihr verloren gewesen. 65. Ihr kennt doch diejenigen unter euch, die sich hinsichtlich des Sabbats vergingen, und zu denen Wir sprachen: "Werdet (wie) ausgestoßene Affen!" 66. Und Wir machten sie zu einem warnenden Beispiel für die Mit- und Nachwelt und zu einer Lehre für die Gottesfürchtigen. 67. Und als Moses zu seinem Volk sprach: " Siehe, Allah gebietet euch, eine K u h zu opfern, " sagten sie: "Treibst du Spott mit uns?" Er sprach: "Da sei Gott vor, dass ich einer in Unwissenheit wäre." 68. Sie sprachen: "Bitte deinen Herrn für uns, uns zu erklären, was für eine Kuh es sein soll." Er sagte: "Siehe, Er spricht, es sei eine Kuh, weder alt noch ein Kalb; in mittlerem Alter zwischen beidem. Und nun tut, was euch geboten ist!" 69. Sie sagten: "Bitte deinen Herrn für uns, uns zu erklären, von welcher Farbe sie sein soll." Er sagte: "Siehe, Er spricht, es sei eine gelbe Kuh, von hochgelber Farbe, eine Augenweide." 70. Sie sagten: "Bitte deinen Herrn für uns, uns zu erklären, wie sie beschaffen sein soll; denn siehe, alle Kühe sind für uns ähnlich. Doch, wenn Allah will, werden wir schon richtig handeln." 71. Er sagte: "Siehe, Er sprach, es sei eine Kuh, nicht gefügsam gemacht durch Pflügen der Erde und Bewässern des Ackers; sie sei gesund und ohne jeden Makel." Sie sprachen: "Nun kommst du mit der Wahrheit." Hierauf opferten sie die Kuh, doch fast hätten sie es nicht mehr getan. 72. Und als ihr jemand ermordet und über den Mörder gestritten hattet- doch Allah bringt heraus, was ihr verheimlicht! 73. Da sprachen Wir: "Berührt ihn (den Getöteten) mit einem Stück von ihr (der Kuh)." So macht Allah die Toten lebendig und zeigt euch Seine Zeichen, auf dass ihr begreifen möget. . 74. Danach aber verhärteten sich euere Herzen und wurden zu Stein und noch härter. Aber siehe, es gibt auch Steine, aus denen Bäche entströmen; andere spalten sich, und es entströmt ihnen Wasser; andere wiederum stürzen fürwahr aus Furcht vor Allah nieder: Und Allah ist nicht achtlos eueres Tuns. 75. Wünscht ihr, da sie euch Glauben schenken? Aber ein Teil von ihnen hat Allahs Wort vernommen und verstanden und hernach wissentlich verdreht. 76. Wenn sie den Gläubigen begegnen, so behaupten sie: "Wir glauben!" Wenn sie jedoch allein unter sich sind, sagen sie: "Wollt ihr ihnen erzählen, was Allah euch offenbarte, damit sie es eines Tages vor euerem Herrn im Streit gegen euch verwenden? Seid ihr von Sinnen?" 77. Wissen sie nicht, dass Allah weiß, was sie verheimlichen und was sie offen tun? 78. Unter ihnen gibt es auch Ungelehrte, welche die Schrift nicht kennen, sondern nur Wunschvorstellungen und Vermutungen haben. 79. Aber wehe jenen, welche die Schrift selbst schreiben, dann aber sagen: "Dies ist von Allah!", und das für einen winzigen Preis. Wehe ihnen wegen dessen, was ihre Hände geschrieben haben, und wehe ihnen wegen ihres Gewinns! 80. Und sie sagen: "Das Feuer wird uns nur während abgezählter Tage berühren." Sprich: "Habt ihr mit Allah einen Vertrag darüber gemacht? Dann wird Allah Sein Versprechen niemals brechen. Oder sprecht ihr über Allah, was ihr nicht wisst?" 81. Nein, wer Übles erworben hat, und wen seine Sünde gefangen hält die werden Bewohner des Feuers sein und ewig darin verweilen. 82. Wer aber glaubt und das Rechte tut, die werden Bewohner des Paradieses sein und werden ewig darin verweilen. 83. Und als Wir von den Kindern Israels ein Versprechen entgegennahmen, (sprachen Wir:) "Dient keinem außer Allah; tut Eltern und Verwandten und Waisen und Armen Gutes; sprecht mit den Leuten auf freundliche Weise; verrichtet das Gebet und entrichtet die Steuer." Danach kehrtet ihr euch bis auf wenige ab und wurdet abtrünnig. 84. Und als Wir euer Versprechen entgegennahmen, dass ihr nicht euer Blut vergießen und euch nicht aus eueren Wohnungen vertreiben würdet, da gelobtet ihr es und wart selber Zeugen. 85. Dennoch seid gerade ihr diejenigen, die sich gegenseitig erschlagen und einen Teil von euch aus ihren Wohnungen vertreibt, indem ihr in Sünde und Feindschaft gegen sie vorgeht. Kommen Sie aber als Gefangene zu euch, so löst ihr sie aus, obwohl es euch doch verboten war, sie zu vertreiben. Glaubt ihr denn nur einem Teil der Schrift und leugnet einen anderen? Wer aber solches unter euch tut, den trifft kein anderer Lohn als Schande (schon) in diesem Leben. Und am Tag der Auferstehung werden sie der schwersten Strafe ausgeliefert werden; denn Allah ist nicht achtlos dessen, was ihr tut. 86. Sie sind diejenigen, welche das irdische Leben für das Jenseits erkaufen. Deshalb soll ihre Strafe ihnen nicht erleichtert werden, und sie sollen keine Hilfe finden. 87. Und Moses gaben Wir die Schrift und ließen ihm Gesandte nachfolgen. Und Wir gaben Jesus, dem Sohn der Maria, die deutlichen Zeichen und stärkten ihn mit göttlicher Inspiration. Wenn immer euch aber ein Gesandter brachte, was euch nicht gefiel, wurdet ihr da nicht hochnäsig, bezichtigtet einige der Lüge und erschlugt andere? 88. Und sie sagten: "Unsere Herzen sind Gefäße (des Wissens)." Nein! Allah hat sie wegen ihres Unglaubens verflucht, und sie glaubten nur wenig. 89. Und als zu ihnen ein Buch von Allah kam, ihre frühere Offenbarung zu bestätigen -zuvor hatten sie um Sieg über die Ungläubigen gefleht -, also als nun zu ihnen kam, was sie bereits kannten, da verleugneten sie es. Doch Allahs Fluch lastet auf den Ungläubigen. 90. Für einen schlechten Preis verkauften sie ihre Seelen, weil sie nicht an das glaubten, was Allah herabgesandt hat, aus Neid darüber, dass Allah in seiner Huld offenbart, wem von Seinen Dienern Er will. Zorn über Zorn haben sie sich zugezogen. Und die Ungläubigen trifft schändende Strafe. 91. Und als man zu ihnen sprach: "Glaubt an das, was Allah herabsandte, " sagten sie: "Wir glauben (nur) an das, was auf uns herabgesandt wurde." Sie glauben aber nicht an das Spätere, obwohl es die Wahrheit ist, das bestätigend, was sie besitzen . Sprich: "Und weshalb erschlugt ihr vormals Allahs Propheten, wenn ihr Gläubige seid?" 92. Und auch Moses kam mit den deutlichen Zeichen zu euch. Dann aber nahmt ihr euch in seiner Abwesenheit das Kalb und sündigtet. 93. Und als Wir euer Versprechen entgegennahmen und den Berg über euch hoben, (sprachen Wir:) "Haltet fest an dem, was Wir euch brachten, und hört!" Da sprachen sie: "Wir hören, doch wir widersetzen uns!"Und in ihrem Unglauben füllte ihre Liebe zum Kalb ihr ganzes Herz. Sprich: "Schlimmes befahl euch euer Glauben, sofern ihr überhaupt Gläubige seid." 94. Sprich: "Wenn euere künftige Wohnung bei Allah euch unter Ausschluß anderer Menschen zusteht, so wünscht euch doch den Tod, wenn ihr wahrhaltig seid. 95. Sie können sich dies gar nicht wünschen, wegen all dem (an Schlechtem), was ihre Hände vorausgeschickt haben. Allah kennt die Frevler. 96. Und fürwahr, du findest, dass sie noch gieriger am Leben hängen als die Götzendiener. Der eine von ihnen wünscht, tausend Jahre zu leben. Aber auch dies hielte ihn nicht von der Strafe fern, selbst wenn er am Leben bliebe. Und Allah sieht ihr Tun. 97. Sprich: "Wer auch immer Gabriels Feind ist -ist er es doch, der deinem Herzen mit Allahs Erlaubnis (den Quran) offenbarte als eine Bestätigung des Früheren und eine Rechtleitung und eine Heilsbotschaft für die Gläubigen- 98. Wer auch immer ein Feind Allahs ist und Seiner Engel und Seiner Gesandten und Gabriels und Michaels, dessen Feind ist Allah; denn siehe, Allah ist ein Feind der Ungläubigen." 99. Und auch zu dir sandten Wir deutliche Zeichen hernieder, und nur die Frevler leugnen sie. 100. So oft sie Dir ein feierliches Versprechen geben, will dann nicht ein Teil von ihnen es verwerfen? Ja, die meisten von ihnen glauben nicht. 101. Und als zu ihnen ein Gesandter von Allah kam, ihre Offenbarung bestätigend, da warf ein Teil jener, denen die Schrift gegeben worden war, Allahs Buch über die Schulter, als ob sie es nicht kennten. 102. Und sie folgten dem, was die Satane wider Salomos Reich vorbrachten. Nicht dass Salomo ungläubig war, vielmehr wären die Satane ungläubig, indem sie den Menschen Zauberei lehrten und was auf die beiden Engel* in Babylon, Harut und Marut, herabgekommen war. Doch lehrten sie keinen, ohne zuvor zu sagen: " Wir sind nur eine Versuchung; sei daher kein Ungläubiger!" Von ihnen lernte man, womit man Zwietracht zwischen Mann und Frau stiftet. Doch konnten sie ohne Allahs Erlaubnis niemand damit schaden. Sie lernten von den beiden, was ihnen schadete und nichts nützte; und sie wussten wohl, dass, wer sich solches aneignet, keinen Anteil am Jenseits hat. Und fürwahr, für Schlimmes verkauften Sie ihre Seelen. O dass sie es nur wüssten! 103. Hätten sie aber geglaubt und wären gottesfürchtig gewesen, so hätten sie besseren Lohn von Allah erhalten. Hätten sie das doch gewusst! 104. ihr, die ihr glaubt! Sprecht nicht: "Favorisiere uns!", sondern sprecht: "Schau auf uns!", und gehorcht; denn den Ungläubigen wird schmerzliche Strafe zuteil. 105. Die Ungläubigen unter den Leuten der Schrift und den Götzendienern wünschen nicht, dass von euerem Herrn irgend etwas Gutes auf euch herabgesandt wird. Allah aber schenkt Seine Barmherzigkeit, wem Er will; denn Allah ist voll großer Huld. 106. Was Wir auch an Versen aufheben oder in Vergessenheit fallen lassen, Wir bringen bessere oder gleichwertige dafür. Weißt du nicht, dass Allah über alle Dinge Macht hat? 107. Weißt du nicht, dass Allahs die Herrschaft der Himmel und der Erde ist und dass ihr außer Allah weder Beschützer noch Helfer habt? 108. Oder wollt ihr eueren Gesandten ausfragen, wie Moses seiner Zeit ausgefragt worden war? Wer aber den Glauben mit dem Unglauben vertauscht hat, der ist schon vom ebenen Weg abgeirrt. 109. Viele von den Leuten der Schrift möchten euch, nachdem ihr gläubig wurdet, wieder ungläubig machen, aus Neid in ihren Herzen, obwohl ihnen die Wahrheit inzwischen deutlich geworden war. Vergebt ihnen, aber meidet sie, bis Allah mit Seinem Befehl kommt. Siehe, Allah hat Macht über alle Dinge. 110. Und verrichtet das Gebet und zahlt die Steuer. Was ihr Gutes für euere Seelen voraussendet, das werdet ihr bei Allah finden. Siehe, Allah sieht, was ihr tut. 111. Und sie sprechen: "Ins Paradies treten ausschließlich Juden oder Christen ein." Dies sind ihre Wünsche. Sprich: "Bringt eueren Beweis bei, wenn ihr die Wahrheit zu sagen glaubt." 112. In der Tat, wer auch immer sich Allah hingibt und Gutes tut, der hat seinen Lohn bei seinem Herrn; und keine Furcht kommt über sie, und sie werden nicht traurig sein. 113. Und die Juden sprechen: "Die Christen fußen auf nichts!". Und die Christen sprechen: "Die Juden fußen auf nichts!" Und doch lesen sie die Schrift. Mit ähnlichen Worten sprachen (schon) diejenigen, die überhaupt kein Wissen besitzen. Allah wird unter ihnen am Tag der Auferstehung über das richten, worin sie uneins sind. 114. Und wer ist sündiger als wer verhindert, dass in Allahs Gebetsstätten Sein Name genannt wird, und sich anstrengt, sie zu zerstören? Solche (Leute) sollten sie nicht anders als in Furcht (vor Allah) betreten. In diesem Leben trifft sie Schande und im Jenseits schmerzliche Strafe! 115. Und Allahs ist der Westen und der Osten. Daher: Wohin ihr euch auch wendet, dort ist Allahs Angesicht. Siehe, Allah istallumfassend und wissend. 116. Und sie behaupten: "Allah hat sich einen Sohn genommen. "Preis sei Ihm! Nein! Ihm gehört, was in den Himmeln und auf Erden ist: alles gehorcht Ihm. 117. Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde, und wenn Er eine Sache beschließt, spricht Er nur zu ihr "Sei" und sie ist. 118. Und die, welche kein Wissen haben, sagen: "Wenn doch nur Allah zu uns spräche oder du uns ein Zeichen brächtest!" Mit ähnlichen Worten sprachen die Leute vor ihnen (schon) so. Ihre Herzen sind einander ähnlich. Für Leute von Glauben zeigten Wir die Zeichen schon deutlich (genug). 119. Siehe, Wir entsandten dich mit der Wahrheit, als Freudenboten und Warner; und für die Bewohner der Hölle bist du nicht verantwortlich. 120. Die Juden und die Christen werden mit dir nicht zufrieden sein, es sei denn, du folgtest ihrer Religion. Sprich: "Allahs Leitung, das ist wahrlich die Rechtleitung." Fürwahr, würdest du ihrem Ansinnen trotz dessen folgen, was dir an Wissen zugekommen ist, würdest du bei Allah weder Schutz noch Hilfe finden. 121. Die, denen Wir die Schrift gaben und die sie richtig lesen, glauben an sie. Wer aber nicht an sie glaubt, das sind die Verlorenen. 122. ihr Kinder Israels! Gedenkt Meiner Gnade, mit der Ich euch begnadete, und dass Ich euch vor aller Welt den Vorzug gegeben hatte. 123. Und fürchtet einen Tag, an dem keine Seele für die andere etwas bewirken kann; an dem weder Lösegeld von ihr angenommen wird, noch eine Fürsprache ihr nützt, und an dem sie keine Hilfe finden. 124. Und als Abraham von seinem Herrn durch Gebote, die er erfüllte, geprüft wurde, sprach er: "Siehe, Ich mache dich zu einem Imam für die Menschen." Er sprach: "Und auch (Leute) meiner Nachkommenschaft?" Er sprach: "Mein Versprechen gilt nicht für Ungerechte." 125. Und als Wir das Haus zu einem Versammlungsort für die Menschen und einem Asyl machten und (sprachen:) "Nehmt Abrahams Stätte zum Ort des Gebets" und Wir Abraham und Ismael verpflichteten: "Reinigt mein Haus für die es Umwandelnden und darin Verweilenden und die sich Beugenden und Niederwerfenden." 126. Und als Abraham sprach: "Mein Herr, mache dies zu einem sicheren Ort, und versorge seine Bewohner mit Früchten, wer von ihnen an Allah und den Jüngsten Tag glaubt", sprach Er: "Und auch wer nicht glaubt, den will Ich für einige Zeit versorgen; dann will Ich ihn in die Pein des Feuers stoßen, und schlimm ist die Fahrt (dorthin)". 127. Und als Abraham und Ismael die Grundmauern des Hauses legten, (sprachen sie:) "O unser Herr! Nimm es von uns an. Siehe, Du bist der Hörende, der Wissende. 128. unser Herr! Mache uns Dir ergeben und aus unserer Nachkommenschaft eine Gemeinde Gottergebener. Und zeige uns unsere Riten und kehre Dich uns zu; denn siehe, Du bist der Vergebende, der Barmherzige. 129. unser Herr! Erwecke unter ihnen einen Gesandten, der ihnen Deine Botschaft verkündet und sie die Schrift und die Weisheit lehrt und sie reinigt; siehe, Du bist der Mächtige, der Weise." 130. Und wer außer dem, der töricht ist, verschmäht die Religion Abrahams? Fürwahr, Wir wählten ihn in dieser Well aus und, wahrlich, im Jenseits gehört er zu den Rechtschalfenen 131. Als sein Herr zu ihm sprach: 'Ergib dich (Mir)! ', sprach er: "Ich gebe mich völlig dem Herrn der Welten hin." 132. Und Abraham legte es seinen Kindern ans Herz. Und Jakob (sprach:)"O meine Kinder! Siehe Allah hat euch Glauben erwählt; so sterbt nicht, ohne Gottergebene zu sein." 133. Oder wart ihr Augenzeugen, als Jakob der Tod nahte? Da sprach er zu seinen Söhnen: "Was werdet ihr nach mir anbeten?" Sie sprachen: "Anbeten werden wir deinen Gott und den Gott deiner Väter Abraham und Ismael und Isaak, den einzigen Gott, und Ihm sind wir völlig ergeben." 134. Jenes Volk ist nun Vergangenheit. Mit ihm wurde nach seinem Verdienst, und mit euch wird nach euerem Verdienst verfahren. Und ihr werdet nicht für ihr Verhalten verantwortlich gemacht. 135. Und sie sprechen: "Werdet Juden oder Christen, damit ihr rechtgeleitet seid." Sprich: "Nein; die Religion Abrahams, der den rechten Glauben bekannte und kein Götzendiener war, (ist unsere Religion.)" 136. Sprecht: "Wir glauben an Allah und an das, was Er zu uns herabsandte, und was Er zu Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und den Stämmen herabsandte, und was Moses und Jesus und was den Propheten von ihrem Herrn gegeben wurde. Wir machen keinen Unterschied zwischen einem von ihnen; und wahrlich, wir sind Muslime." 137. Glauben sie demnach, was ihr glaubt, so sind sie rechtgeleitet. Wenden sie sich jedoch ab, dann sind sie Abtrünnige, und Allah wird dir gegen sie genügen; Er ist der Hörende, der Wissende. 138. Von Allah sind wir gekennzeichnet, und was ist besser, als von Allah gekennzeichnet zu sein. Und wahrlich, Ihm dienen wir. 139. Sprich: "Wollt ihr mit uns über Allah rechten, wo Er unser Herr und euer Herr ist? Wir haben unsere Werke, und ihr habt euere Werke (zu verantworten), und Ihm sind wir aufrichtig ergeben. 140. Oder wollt ihr etwa behaupten, dass Abraham und Ismael und Isaak und Jakob und die Stämme »Juden«wären oder»Christen«?" Sprich: "Wisst ihr es besser oder Allah?" Und wer ist sündiger als wer ein Zeugnis verbirgt, das er von Allah erhalten hat? Aber Allah lässt euer Tun nicht unbeachtet. 141. Jenes Volk ist nun Vergangenheit. Ihm wurde nach Verdienst vergolten, und so wird euch nach euerem Verdienst vergolten; und ihr seid nicht für sie verantwortlich. 142. Die Törichten unter dem Volk werden sagen: "Was wendet er sie von ihrer Qibla ab, die sie früher hatten?" Sprich: "Allahs ist der Westen und der Osten; Er leitet, wen Er will, auf den rechten Pfad." 143. Und so machten Wir euch zu einem Volk der Mitte", auf dass ihr Zeugen für die Menschen seid. Und der Gesandte wird für euch (vor Allah) Zeuge sein. Und Wir setzten die Qibla, die du früher hattest: fest, um zu wissen, wer dem Gesandten folgt und wer auf seinen Fersen eine Kehrtwendung macht. Wahrlich, schwer ist es, doch nicht für die, welche Allah geleitet hat. Und Allah lässt eueren Glauben nicht verloren gehen. Siehe, Allah ist wahrlich gütig und barmherzig gegen die Menschen. 144. Wir sahen dich dein Antlitz ohne bestimmte Richtung zum Himmel kehren, jetzt wollen Wir dich auf eine Qibla ausrichten, die dir gefallen soll: Wende dein Gesicht in Richtung auf die unverletzliche Moschee. Und wo immer ihr seid, wendet euer Gesicht in Richtung auf sie. Und siehe, jene, denen das Buch gegeben wurde, wissen, dass dies die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Und Allah beachtet ihr Tun. 145. Denen, welchen die Schrift gegeben wurde, könntest du jegliches Zeichen bringen, sie würden doch deiner Qibla nicht folgen. Und auch du sollst ihrer Qibla nicht folgen. Die einen von ihnen folgen nicht der Qibla der anderen. Und wahrlich, wenn du ihren Neigungen folgen würdest, trotz dessen, was dir an Wissen zuteil wurde, dann wärst du fürwahr einer der Ungerechten. 146. Sie, denen wir die Schrift gaben, kennen sie wie sie ihre Kinder kennen: Wahrlich ein Teil von ihnen verbirgt die Wahrheit, obwohl sie sie kennen. 147. Die Wahrheit ist von deinem Herrn; sei daher keiner der Zweifler. 148. Und jeder hat eine Richtung, nach der er sich kehrt. Wetteifert daher miteinander in guten Werken. Wo immer ihr seid, Allah wird euch allesamt zu Ihm zurückbringen. Siehe, Allah hat Macht über alle Dinge. 149. Von woher du auch herkommen magst, kehre dein Gesicht in Richtung auf die unverletzliche Moschee; denn dies ist die Wahrheit von deinem Herrn, und Allah ist nicht achtlos eueres Tuns. 150. Von woher du auch herkommen magst, wende dein Gesicht in Richtung auf die unverletzliche Moschee. Wo immer ihr seid, wendet euer Gesicht in Richtung auf sie, damit die Leute kein Argument gegen euch haben, außer den Ungerechten unter ihnen. Fürchtet nicht sie, sondern fürchtet Mich. Und Ich will meine Gnade an euch vollenden; und vielleicht lasst ihr euch leiten. 151. Demgemäß entsandten Wir zu euch einen Gesandten aus euerer Mitte, euch Unsere Verse vorzutragen, euch zu reinigen, euch das Buch sowie die Weisheit zu lehren, und euch zu lehren, was ihr nicht wusstet. 152. So gedenkt Meiner, damit Ich eurer gedenke, und danket Mir und verleugnet Mich nicht. 153. ihr, die ihr glaubt! Sucht Hilfe in Standhaftigkeit und Gebet; siehe, Allah ist mit den Standhaften. 154. Und sprecht von denen, die auf Allahs Pfad erschlagen wurden, nicht: "Sie sind tot." Nein. Sie sind lebendig. Doch ihr nehmt es nicht wahr. 155. Und wahrlich, Wir werden euch mit Furcht prüfen sowie mit Hunger und Verlust an Besitz und Menschenleben und Früchten; doch verkünde den Standhaften Heil, 156. Ihnen, die da sprechen, wenn sie ein Unheil trifft : "Siehe, wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir heim." 157. Segnungen über sie von ihrem Herrn und Barmherzigkeit! Sie sind die Rechtgeleiteten. 158. Siehe, Safa und Marwa sind auch Kultstätten Allahs. Daher, wer immer zum Hause(Allahs) pilgert oder Umra vollzieht begeht kein Unrecht, wenn er zwischen beiden hin- und hergeht. Wer aus freien Stücken Gutes tut, siehe, Allah ist dankbar und wissend. 159. Siehe, die etwas von dem verbergen, was Wir an deutlicher Botschaft und Leitung herabsandten, nach dem, was Wir den Menschen in der Schrift bereits deutlich mitgeteilt hatten: verfluchen wird sie Allah, und verfluchen werden sie die Fluchenden, 160. Außer denen, die umkehren und sich bessern und dies klar bekennen. Ihnen wende Ich mich zu; denn Ich bin der Vergebende, der Barmherzige. 161. Siehe, wer ungläubig ist und als Ungläubiger stirbt, auf ihnen lastet der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen insgesamt. 162. Ewig verweilen sie darin; die Strafe wird ihnen nicht erleichtert und es wird ihnen kein Aufschub gewährt. 163. Und euer Gott ist ein einziger Gott; es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Erbarmer, dem Barmherzigen. 164. Siehe, in der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Wechsel der Nacht und des Tages und in den Schiffen, welche das Meer durcheilen mit dem, was den Menschen nützt, und in dem was Allah vom Himmel an Wasser niedersendet, womit er die Erde nach ihrem Tode belebt, und was Er an allerlei Getier auf ihr verbreitet, und in dem Wechsel der Winde und der Wolken, die dem Himmel und der Erde dienen wahrlich, in all dem sind Zeichen für Leute von Verstand! 165. Und doch gibt es Leute, die neben Allah Ihm angeblich Gleiche setzen und sie lieben, wie man Allah (nur) lieben soll: Aber die Gläubigen sind stärker in der Liebe zu Allah. Wenn die Frevler nur sehen würden, wenn sie die Strafe sehen, dass alle Kraft Allah gehört und dass Allah streng im Strafen ist: 166. Wenn sich einst die Anführer angesichts der Strafe von den Verführten lossagen, werden die Bande zwischen ihnen zerschnitten sein. 167. Und die Verführten werden sprechen: "O könnten wir doch (auf die Erde) zurückkehren, dann würden wir uns von ihnen lossagen, wie sie sich von uns lossagten!" So aber wird Allah ihnen ihre Werke zeigen. Seufzen wird über sie kommen, und sie entrinnen dem Feuer nicht. 168. ihr Menschen! Esst von dem, was auf Erden erlaubt und gut ist, und folgt nicht den Fußstapfen Satans; siehe, er ist euch ein offenkundiger Feind. 169. Er empfiehlt euch nur Übles und Schändliches und dass ihr über Allah aussagt, was ihr nicht wisst. 170. Und wenn man zu ihnen spricht: "Befolgt, was Allah herabgesandt hat, " sprechen sie: "Nein, wir befolgen, was wir bei unseren Vätern vorfanden." Wie? Obgleich ihre Väter nichts wussten und nicht geleitet wären? 171. Die Ungläubigen gleichen dem, der etwas anruft, das nichts hört als Laufe und Rufen. Taub, stumm, blind: sie haben keinen Verstand. 172. ihr, die ihr glaubt! Esst von den guten Dingen, mit denen Wir euch versorgen, und dankt Allah, so Ihr Ihm dient. 173. Verboten hat er euch nur Krepiertes und Blut und Schweinefleisch und das, worüber ein anderer als Allah angerufen wurde. Wer aber dazu gezwungen ist, ohne Verlangen danach und ohne (das Maß) zu übertreten, auf dem sei keine Sünde; siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig. 174. Siehe, diejenigen, welche die Schrift verbergen, die Allah herabgesandt hat, und sie für einen winzigen Preis verkaufen, werden nichts anderes als Feuer in ihrem Bauch verzehren, und Allah wird am Tag der Auferstehung nicht zu ihnen sprechen und sie nicht für rein erklären. Und für sie ist schmerzliche Strafe. 175. Das sind die, welche die Rechtleitung für den Irrtum verkauften und die Verzeihung für die Strafe. Wie werden sie im Feuer leiden! 176. Dies, weil Allah das Buch mit der Wahrheit herabsandte. Und diejenigen, die über das Buch streiten, befinden sich weit davon entfernt. 177. Frömmigkeit besteht nicht darin, dass ihr euer Gesicht nach Westen oder Osten kehrt. Fromm ist vielmehr, wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt und an die Engel und die Schritt und die Propheten; und wer sein Geld -auch wenn er selbst Bedarf hat- für seine Angehörigen und die Waisen, die Armen und den Reisenden, die Bettler und die Gefangenen ausgibt; und wer das Gebet verrichtet; und wer die Steuer (zakat) zahlt; und die, welche ihre eingegangenen Verpflichtungen einhalten und in Unglück, Not und Gefahr standhaft sind: Sie sind es, die aufrichtig und gottesfürchtig sind. 178. ihr, die ihr glaubt! Euch ist Wiedervergeltung für die Getöteten vorgeschrieben: Der Freie für den Freien, der Unfreie für den Unfreien, und die Frau für die Frau! Der aber, dem von seinem Bruder verziehen wird, zahle bereitwillig eine angemessene Entschädigung (als Blutgeld). Dies ist eine Erleichterung von euerem Herrn und eine Barmherzigkeit. Und wer sich ab jetzt vergeht, den treffe schmerzliche Strafe. 179. Und in der Wiedervergeltung liegt Leben für euch, ihr Leute von Verstand. Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig. 180. Vorgeschrieben ist euch, wenn einem von euch der Tod naht und er Vermögen hinterlässt, für die Eltern und die Verwandten eine angemessene letztwillige Verfügung zu treiten; dies ist eine Verpflichtung für die Gottesfürchtigen! 181. Doch wer die Verfügung ändert, nachdem er davon Kenntnis bekam: die Schuld trifft die, welche sie ändern. Siehe, Allah ist hörend und wissend. 182. Wer aber vom Erblasser Benachteiligung oder Unrecht befürchtet und zwischen ihnen Frieden stiftet, der begeht keine Sünde; siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig. 183. ihr, die ihr glaubt! Euch ist das Fasten vorgeschrieben, wie es den Menschen vor euch vorgeschrieben war; vielleicht werdet ihr gottesfürchtig. 184. (Es geht um) abgezählte Tage; wenn einer unter euch aber krank oder auf Reisen ist, der faste die gleiche Anzahl von anderen Tagen. Und die, die es nur mit größter Schwierigkeit könnten, sollen zum Ausgleich einen Armen speisen. Und wer aus freien Stücken mehr als vorgeschrieben tut, tut es zu seinem Besten. Dass ihr fastet, ist euch zum Vorteil, wenn ihr es richtig begreift. 185. Es ist der Monat Ramadan, in welchem der Quran als Rechtleitung für die Menschen und als Beweis dieser Rechtleitung und als (normativer) Maßstab herabgesandt wurde: Wer von euch in diesem Monat zugegen ist, soll während seines Verlaufs fasten. Wer jedoch krank ist oder auf einer Reise, der (faste) eine (gleiche) Anzahl anderer Tage. Allah wünscht, es euch leicht und nicht schwer zu machen, und dass ihr die Zahl (der Tage) erfüllt und Allah dafür preist, dass Er euch geleitet hat. Und vielleicht seid ihr dankbar. 186. Und wenn dich Meine Diener nach Mir fragen, siehe, Ich bin Nähe. Ich will dem Ruf des Rufenden antworten, sobald er Mich ruft. Doch auch sie sollen Meinen Ruf hören und an Mich glauben; vielleicht schlagen sie den rechten Weg ein. 187. Erlaubt ist euch, in der Nacht des Fastens eueren Frauen beizuwohnen. Sie sind euch ein Kleid, und ihr seid ihnen ein Kleid. Allah weiß, dass ihr selbst euch dies verwehrt hättet. Doch Er hat sich euch gnädig zugewandt und Erleichterung gewährt. So verkehrt mit ihnen und macht von dem Gebrauch, was Allah euch eingeräumt hat. Und esst und trinkt, bis ihr in der Morgendämmerung einen weißen Faden von einem schwarzen Faden unterscheidet. Dann haltet das Fasten streng bis zur Nacht. Und verkehrt nicht mit ihnen, wenn ihr euch in die Moscheen zurückgezogen habt. Dies sind die von Allah gesetzten Schranken; kommt ihnen nicht zu Nähe. So macht Allah Seine Leichen den Menschen deutlich. Vielleicht werden sie gottesfürchtig. 188. Und bringt einander nicht betrügerisch um Hab und Gut, und bestecht damit nicht die Richter, um einen Teil des Vermögens der Leute widerrechtlich an euch zu bringen, obwohl ihr es (besser) wisst. 189. Sie werden dich nach den Neumonden befragen. Sprich: "Sie sind Zeitbestimmungen für die Menschen und die Pilgerfahrt." Und es bedeutet keine Frömmigkeit, wenn ihr (aus Aberglauben) von hinten in euere Häuser eintretet, sondern Frömmigkeit besteht in Gottesfurcht. Darum betretet euere Häuser durch die Türen und fürchtet Allah; vielleicht ergeht es euch wohl. 190. Und bekämpft auf Allahs Pfad, wer euch bekämpft, doch übertretet nicht. Siehe, Allah liebt nicht die Übertreter. 191. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt: Und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben; denn Verführung ist schlimmer als Töten. Bekämpft sie jedoch nicht bei der unverletzlichen Moschee, es sei denn, sie bekämpften euch dort. Greifen sie euch jedoch an, dann tötet sie. So ist der Lohn der Ungläubigen. 192. Wenn sie jedoch aufhören, so ist Allah verzeihend und barmherzig. 193. Und bekämpft sie, bis die Verführung aufgehört hat und die Religion Allah gehört. Und wenn sie damit aufhören, sei keine Feindschaft mehr, außer gegen die, welche unterdrücken. 194. Bekämpft sie während eines geschützten Monats, wenn sie euch in einem geschützten Monat bekämpfen. Für die geschützten Dinge gilt Wiedervergeltung. Wenn einer euch angreift, bekämpft ihn im gleichen Maße, in dem er Gewalt anwendet. Und fürchtet Allah und wisst, dass Allah mit den Gottesfürchtigen ist. 195. Und spendet auf Allahs Weg, und stürzt euch nicht mit eigener Hand ins Verderben, und tut Gutes; denn siehe, Allah liebt die, die Gutes tun. 196. Und vollzieht die Pilgerfahrt und die Umra um Allahs willen. Und wenn ihr daran verhindert seid, dann bringt ein kleines Opfer dar. Und schert euere Häupter nicht eher, als bis das Opfer seine Opferstätte erreicht hat. Und wer von euch krank ist oder ein Leiden am Kopf hat, der leiste dafür Ersatz mit Fasten, einem Almosen oder einem Opfer. Und wenn ihr in Sicherheit seid -wer den Besuch mit der Pilgerfahrt verbinden möchte, bringe ein kleines Opfer dar. Wer aber nichts findet, der laste drei Tage während der Pilgerfahrt und sieben, wenn ihr zurückkehrt seid, das sind zehn im ganzen. Dies gilt für den, dessen Familie nicht in der Nähe der unverletzlichen Moschee wohnt. Und fürchtet Allah und wisset, dass Allah streng straft. 197. Die (Zeit der) Pilgerfahrt (sind) die bekannten Monate. Wer in ihnen die Pilgerfahrt unternimmt, der enthalte sich sexueller Beziehungen und unterlasse jede Art von) Unrecht und Streit während der Pilgerfahrt. Und was ihr an Gutem tut, Allah weiß es. Und sorgt für euch vor; doch die beste Vorsorge ist die Gottesfurcht. Und fürchtet Mich, ihr Verständigen. 198. Es ist keine Sünde, wenn ihr nach der Gunst eueres Herrn strebt. Und wenn ihr von Arafat hereilt, gedenkt Allahs an der Moschee (von Muzdalifa). Gedenkt Seiner: Wie Er euch geleitet hat, obwohl ihr zuvor Verirrte wart. 199. Dann eilt weiter, mit allen, die da eilen, und bittet Allah um Nachsicht; siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig. 200. Und wenn ihr euere Riten beendet habt, dann gedenkt Allahs wie ihr euerer Väter gedenkt oder mit noch innigerem Gedenken. Unter den Leuten sagen einige lediglich: "Unser Herr, gib uns Gutes in dieser Welt!" Sie sollen am Jenseits keinen Teil haben. 201. Andere unter ihnen sprechen: "Unser Herr, gib uns im Diesseits Gutes und im Jenseits Gutes und hüte uns vor der Strafe des Feuers." 202. Diese sollen ihren Anteil haben, ihrem Verdienst entsprechend, und Allah ist schnell im Rechnen. 203. Und gedenkt Allahs während bestimmter Tage. Doch wer in Eile schon nach zwei Tagen aufbricht, den trifft keine Schuld, solange er gottesfürchtig ist. Und wer länger verweilt, auch den trifft keine Schuld. Und fürchtet Allah und wisset, dass ihr zu Ihm versammelt werdet. 204. Unter den Leuten ist manch einer, dessen Reden über das Leben in dieser Welt dir gefällt, zumal er Allah als Zeugen für das aufführt, was in seinem Herzen ist. Dabei ist er im Streit der geschickteste Widersacher. 205. Sobald er den Rücken kehrt, bemüht er sich, im Lande Unheil zu stiften und Ackerland und Nachkommenschaft zu zerstören; Allah aber liebt nicht das Verderben. 206. Spricht man zu ihm: "Fürchte Allah, " so ergreift ihn sündiger Stolz. Darum ist sein angemessener Lohn die Hölle –was für eine üble Ruhestätte! 207. Und unter den Leuten ist auch manch einer, der sich im Verlangen nach Allahs Wohlgefallen gerne selbst verkaufen würde. Und Allah ist überaus gütig gegen Seine Diener. 208. ihr, die ihr glaubt! Gebt euch Allah ganz und gar hin und folgt nicht den Fußstapfen des Satans; siehe, er ist offenkundig euer Feind. 209. Und wenn ihr strauchelt, nachdem der Beweis der Wahrheit zu euch gekommen ist, dann wisst, dass Allah mächtig und weise ist. 210. Erwarten sie etwa, dass Allah ihnen im Schatten der Wolken erscheint, und auch die Engel? Doch dann wäre die Sache schon entschieden; und zu Allah kehren alle Dinge zurück. |