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| out of order ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Üyelik tarihi: 31.10.2003
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| Zur Wahrnehmung des Islams und zur sozio-kulturellen Teilhabe der Muslime in D Das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen gehört, vor dem Hintergrund des sich vereinigenden Europas, der Migration, der Entstehung transnationaler Räume und anderer Globalisierungsentwicklungen, zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Etablierung eines christlich-islamischen Dialogs in den europäischen Gesellschaften wird dabei nicht zu Unrecht durch die Migrationsforschung als ein entscheidender Integrationsbeitrag identifiziert. 1 Die Rahmenbedingungen eines solchen Dialogs scheinen sich in den vergangenen Jahren indessen eher verschlechtert als verbessert zu haben. Insbesondere der 11. September 2001 wird vielfach als Wendepunkt in den Beziehungen zwischen "Islam" und "Westen" dargestellt, und damit mittelbar auch als Wendepunkt im Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen in westlichen Gesellschaften.2 Dabei ist die Behauptung eines Konflikts zwischen beiden "Kulturkreisen" ein Produkt der 1990er, das seine prominenteste Manifestation in Huntingtons "Clash of Civilizations" von 1996 gefunden hatte.3 Tatsächlich hat sich in den letzten Jahren ein asymmetrischer Konflikt zwischen den Staaten des Westens und Teilen der islamischen Welt entwickelt (und nach dem 11. September auch deutlich verschärft), der durch islamistisch motivierten Terrorismus einerseits und die "Anti-Terror-Kriege" in Afghanistan und im Irak andererseits gekennzeichnet ist, nicht zu vergessen den israelisch-palästinensischen Konflikt. Nun leben aber im "Westen" in großer Zahl muslimische Zuwanderer, die sich mit Einheimischen in interkulturelle Gesellschaften integrieren sollen. Inwieweit stellt eine Konfrontation von "Islam" und "Westen" ihre Integration in Frage? [...] Im deutschen Islamdiskurs ist der geringe Einfluss der Muslime selbst auf diesen Diskurs unübersehbar. Die muslimischen Organisationen vermögen sich im Rahmen des öffentlichen Diskurses zwar zu äußern. Dabei werden sie aber gezwungen, Probleme zu thematisieren, die die Aufnahmegesellschaft definiert. http://www.zft-online.de/UserFiles/File/Endbericht.pdf
__________________ Die Schari'a agiert. Sie formt und entwickelt die Gesellschaft. İmzada bulunan Resim ve Linkleri görebilmeniz için 0 Mesajınız olması gereklidir !.Sizin ise şuan 0 Mesajınız var. |
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