Üyelik tarihi: 26.06.2006 Teşekkür etti: 0
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| Muslima soll Schwimmen-Vormarsch der Empathieunfähigkeit Muslima soll Schwimmen – Vormarsch der Empathieunfähigen Unter Bezugnahme auf die Zeitungsartikel zu dem Fall der Schülerin, die an einer Remscheider Schule zukünftig mitschwimmen soll, möchte ich als Anwalt der Eltern des betroffenen Mädchens zu den Aussagen des Schuldezernenten Dr. Christian Henkelmann, Stellung beziehen. - Herr Henkelmann betont, dass Migration auch gewisse Integrationspflichten mit sich bringe. Ich behaupte, dass die Ausübung eines Amtes, wie das von Herrn Henkelmann zunächst eine Pflicht zur Verfassungstreue mit sich bringt. Die Verfassung garantiert Freiheiten, von deren Genuss auch die Muslime nicht ausgeschlossen sind. Hierzu gehört das Recht auf Religionsausübung, das in diesem konkreten Fall Vorrang vor dem Bildungsauftrag des Staates genießt, auch wenn es den Kulturimperialisten nicht gefällt. So wurde es jedenfalls durch das BVerwG verbindlich festgestellt. Die Entscheidung ist seit nunmehr 15 Jahren unbestritten. Im vorliegenden Fall sind alle vom Gericht aufgestellten Kriterien nach denen zu befreien ist erfüllt. Schade, dass Politiker wie Herr Henkelmann ein Problem mit den Freiheitsrechten haben, welche die Verfassung garantiert, auf deren Boden sie ihre Macht ausüben.
Es ist zu erwarten, dass es angesichts des vermehrten Auftretens von Demagogen wie Herrn Koch (Camps heißen auf deutsch Lager) nun vermehrt zu Versuchen kommt, die Entscheidung des BVerwG zu kippen, zumal es in Deutschland auch immer moderner wird, Forderungen an Minderheiten nicht auf Grundlage des deutschen Rechts sondern der deutschen Leitkultur zu begründen. Wir sind halt deutsch. Was zählt der Vorbehalt des Gesetzes schon, wenn’s um Muslime geht. - Herr Henkelmann stellt zu Recht fest, dass die Jungfräulichkeit nicht gleich wegfliegt, wenn ein Blick eines Mitschülers den Po des Mädchens streift. Die Rhetorik zeigt aber, dass es Herrn Henkelmann nicht darauf ankommt sich sachlich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Die beschämende Polemik erschwert den Dialog maßgeblich. Ich empfinde Abscheu, wenn mit den konkreten Befindlichkeiten der Betroffenen derart niveaulos verfahren wird. Den Betroffenen kann angesichts solcher Statements nicht verübelt werden, wenn sie sich in Parallelgesellschaften zurückziehen (Zu Gast bei Freunden). Vertreter der CDU kündigten öffentlich Polarisierung an. Wir sind der Ansicht, dass nur ein respektvoller Umgang und die Bemühung die inneren Befindlichkeiten der Betroffenen zu verstehen, langfristig zu einem vertretbaren Ergebnis führen kann. Die Feststellung des Schulreferenten, dass die Jungfräulichkeit nicht gerade wegfliegt, wenn ein Blick eines Mitschülers den Po des Mädchens streift ist auch allein auf äußere Dimensionen beschränkt. Gerade darum geht es den Muslimen aber nicht primär. Vielmehr geht es hier um Werte, Schamhaftigkeit, Ethik, mithin innere Dimensionen, die sich dem Politiker offensichtlich entziehen.
- Entgegen der Behauptungen Herrn Henkelmanns findet die Diskriminierung nicht dadurch statt, dass muslimische Mädchen vom Schwimmunterricht befreit werden, sondern vielmehr durch Zweierlei. Zum einen dadurch, dass muslimische Mädchen gezwungen werden sollen in augenfälliger Sonderbekleidung am Schwimmunterricht teilzunehmen, wodurch sie dem Spott ihrer Mitschüler ausgeliefert werden. Zum anderen dadurch, dass Muslime seit über 40 Jahren Steuern zahlen aber konsequent von der Daseinsvorsorge ausgeschlossen werden, sofern diese Besonderheiten der islamischen Lebensweise aufweist. Hier ist nur nennen, dass Muslime in vielen Städten Probleme haben, um Zeiten für islamisches Schwimmen in den öffentlichen Schwimmbädern zu erhalten.
- An dieser Stelle möchte ich die Muslime bitten, vermehrt Vereine zu gründen und islamisches Schwimmen anzubieten. Es gibt einige Beispiele gelungener Kooperationen zwischen den Betreibern der Bäder und muslimischen Vereinen. Bitte informiert euch und werdet aktiv.
- Leider ist es so, dass die Öffentlichkeit in Fällen wie dem Vorliegenden zumeist einseitig und substanzlos über die Presse informiert wird, die ihrerseits zumeist Sprachrohr der Politik und Diener der öffentlichen Meinung ist. Rechtliche Hintergrundinformationen sind nur schwer zu erhalten. Der Islam ist eine normative Religion. Der Erwerb eines gesunden Rechtsbewusstseins ist die Pflicht eines jeden Muslims. Damit die Diskussion zu diesem Thema von unserer Seite mit der erforderlichen Objektivität und Sachkompetenz geführt wird, habe ich als Anlage einen Auszug aus der Klage beigefügt.
- Anbei noch einmal der Antrag auf Befreiung vom Schwimmunterricht
Die Zeitungsartikel wurden u.a. veröffentlicht auf: rp-online.de und rga-online.de Wassalam Yahya |