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| Nachrichten aus dem Irak Anglo-Amerikanischer Terror ungezügelt US-Armee tötet Studentinnen 19.08.2004 Die US-Armee hat bei einem Schusswechsel mit Aufständischen mindestens vier irakische Studentinnen getötet. Der Kleinbus war in der Nähe der irakischen Stadt Kut "versehentlich" zwischen die Kämpfenden geraten, teilte das Militär mit. US-Soldaten erschießen zwei Häftlinge in Abu Ghraib 18. August 2004 Bagdad (AP) US-Soldaten haben am Mittwoch während eines Aufruhrs im irakischen Gefängnis Abu Ghraib zwei Häftlinge erschossen. Wie die Streitkräfte mitteilten, begannen die Unruhen, als mehrere Insassen einen Mithäftling mit Steinen und Zeltstangen angriffen. Die Auseinandersetzung sei schnell eskaliert, rund 200 Gefangene hätten sich beteiligt, sagte Leutnant Barry Johnson. Auch auf amerikanische Militärpolizisten seien Steine geworfen worden. Mündliche Warnungen und den Einsatz von Gummigeschossen hätten die Häftlinge ignoriert, sagte Johnson. Schließlich sei scharfe Munition eingesetzt worden, weil das Leben eines Häftlings in Gefahr gewesen sei. Die Soldaten hätten gezielt auf die Angreifer geschossen. Einer der getroffenen Gefangenen war laut Johnson sofort tot, der andere erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Worum es bei dem Streit der Häftlinge ging, war zunächst nicht bekannt. Kolonialregierung spuckt große Töne "Wir werden ihnen eine Lektion erteilen, die sie nie vergessen werden", warnte Iraks Verteidigungsminister Hasim al-Schaalan die Anhänger von Schiitenführer Moktada Al-Sadr. Ihre einzige Chance sei es, die Waffen in den nächsten Stunden niederzulegen. Andernfalls werde die Imam-Ali-Moschee gestürmt, wo sich die Kämpfer verschanzt haben. US-Einheiten sollen die irakischen Truppen dabei aus der Luft unterstützen Neue Großoffensive der Besatzungsarmeen gegen Nadschaf Anglo-Amerikanische Besatzungstruppen sowie Einheimische Söldner eröffneten eine neue Großoffensive gegen die Stadtmitte von Nadschaf. Die Stadt und insbesondere das Viertel um die Imam Ali Moschee steht unter schweren Beschuss. Wie auch westliche Medien berichteten haben sich im Viertel der Imam Ali Moschee hunderte irakische Widerstandskämpfer und etwa 2000 Zivilisten, ausnahmslos Frauen und Kinder, vor den anrückenden Besatzern zurückgezogen. Bei einem Gegenangriff der irakischen Widerstandskämpfer wurde das Polizeihauptquartier in Nadschaf zerstört. Das Gebäude der Kolonialpolizei wurde von mindestens vier Raketen getroffen. 10 Kolonialpolizisten wurden getötet und mindestens 40 verletzt. Kämpfe flammen überall wieder auf wo sich Besatzer zeigen Kämpfe auch in Bagdad Augenzeugen beobachteten auch in der Bagdader Schiiten-Vorstadt Sadr-City am Donnerstag wieder Kämpfe zwischen den Milizionären und US-Soldaten, dabei wurde ein US-Soldat getötet. Die Besatzungstruppen stießen zunächst etwa zweieinhalb Kilometer ins Stadtinnere vor nachdem Kampfhubschrauber sowie Artillerie die Innenstadt beschossen hatten. Hier kam es dann zu erbitterter Gegenwehr seitens irakischer Widerstandskämpfer. Dabei wurde mindestens ein US-Soldat getötet. Mehrere Fahrzeuge der US-Besatzungstruppen wurden von den Irakern in Brand geschossen. Nur mit massiver Luftunterstützung konnten sich die Besatzungstruppen im Stadtinneren vorläufig verschanzen. Zwei polnische Besatzungssoldaten in Hilla getötet Zwei polnische Besatzungssoldaten wurden getötet als irakische Widerstandskämpfer deren Fahrzeuge unter Beschuss nahmen. Wie weiter berichtet wird, waren aus mehreren Stadtvierteln von Hilla Detonationen und Gewehrfeuer zu hören. Zwei US-Marines in Ramadi getötet Zwei US-Marines wurden in Ramadi, der Hauptstadt der Provinz El Anbar, von irakischen Scharfschützen liquidiert. Mindestens Zehn weitere US-Marienes wurden bei den anschließenden Schußwechseln verwundet. Irakische Resistance stellt Ultimatum - Hinrichtung eines US-Journalisten wenn Besatzungstruppen die Überfälle auf Nadschaf nicht stoppen 19 August 2004 Dubai (Reuters) - Eine Gruppe der irakischen Resistance hat dem arabischen TV-Sender Al-Dschasira zufolge die Hinrichtung eines im Irak verschleppten US-Journalisten gedroht, sollte die US-Armee nicht binnen 48 Stunden aus der schiitischen Widerstandshochburg Nadschaf abziehen. Der Sender zeigte am Donnerstag ein Video, auf dem ein Mann zu sehen war, der vor einer Gruppe fünf maskierter und bewaffneter Männer kniete. Die Aufzeichnung wurde ohne Ton gesendet. Der Sender erklärte, zu sehen seien Mitglieder der Gruppe "Märtyrer Brigaden" und der US-Journalist Micah Garen, der in der vergangenen Woche im südirakischen Nassirija entführt wurde. Ölpreise nach neuen Gefechten im Irak auf Rekordhoch 19 August 2004 London (Reuters) - Neue Kämpfe im Irak haben den Ölpreis am Donnerstag wiederum auf ein Rekordhoch getrieben. Belastend wirkte auch, dass der Nachfrageboom aus Asien trotz der deutlich höheren Preise anhält. Der Preis für US-Öl näherte sich der 50-Dollar-Marke je Barrel (159 Liter) weiter an. In der irakischen Stadt Nadschaf entbrannten erneut heftige Kämpfe, nachdem der radikale Schiiten-Prediger Moktada al-Sadr Forderungen der Regierung des Landes für eine Beendigung der Auseinandersetzungen abgelehnt hatte. Es gab Tote, im Norden explodierte eine Ölpipeline. Die Schiiten-Milizen hatten angekündigt, irakische Ölpipelines anzugreifen, wenn die US-Truppen nicht aus Nadschaf abziehen. Seit ein Sabotageakt vor zehn Tagen die wichtigste Ölpipeline im Süden Iraks lahm gelegt hat, ist die tägliche Liefermenge von dort über eine zweite Pipeline auf eine Million Barrel halbiert. Angesichts des Anspannung auf dem Ölmarkt sorgen Lieferausfälle aus dem Irak für zusätzliche Nervosität. Der September-Kontrakt für US-Leichtöl erreichte am Donnerstag mit 48,20 Dollar je Barrel den höchsten Stand seit dem Beginn des Handels dieser Sorte an der New Yorker Terminbörse Nymex vor 21 Jahren. Bis auf eine Ausnahme haben die Preise für US-Öl in den letzten 15 Handelstagen durchweg neue Rekordstände erreicht. Seit Ende Juni stiegen die Preise um knapp 30 Prozent. Die in Europa führende Nordseesorte Brentwurde im Oktober-Kontrakt mit bis zu 43,80 Dollar und damit fast zwei Prozent über dem Vortagesschluss gehandelt. Das trojanische Pferd der Besatzer ist wieder im Irak - UN offiziell wieder im Irak Der neue UN-Sondergesandte für den Irak, der pakistanische Diplomat Ashraf Jehangir Qazi, ist in Bagdad eingetroffen. Er wurde vom irakischen Interimspräsidenten Ghasi al Jawer und Ministerpräsident Ijad Allawi begrüßt. Gleich nach seiner Ankunft rief Qazi zur Beendigung der Gewalt in der schiitischen Pilgerstadt Nadschaf auf, wo die von US-Truppen umlagerten Anhänger des radikalen Predigers Muktada al Sadr kurz zuvor Verhandlungen mit der irakischen Regierung aufgenommen hatten. Der neue UN-Gesandte kam nur mit einem kleinen Team nach Bagdad. Seine Ankunft markiert die erste offizielle UN-Präsenz in Irak seit vergangenem Oktober. Die Vereinten Nationen hatten damals nach einer Serie von Anschlägen ihr Personal abgezogen. Bei dem verheerendsten Angriff am 19. August 2003 war auch Qazis Amtsvorgänger Sergio Vieira de Mello zusammen mit 21 weiteren Menschen getötet worden. Links: http://www.albasrah.net/moqawama/eng...resistance.htm http://www.heise.de/tp/deutsch/speci...k/18108/1.html http://www.zeit.de/2004/34/Aufstand http://www.socialistworld.net/german.../20040405.html |
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