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  #1
Alt 02.09.2005, 22:57

 
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Katrina......2005

"Gestern war ich wohlhabend, heute habe ich nichts"
Andere wanderten ziellos an ihrer neuen Zufluchtsstätte herum, auf der Suche nach einem Sinn ihres Schicksals. "Ich habe keine Ahnung, wo ich von hier aus hingehen soll", sagte Joe Joseph, 38, der vor der Katastrophe einen gut bezahlten Job in einer Fabrik und sich erst gerade ein neues Auto gekauft hatte. "Gestern war ich wohlhabend, heute habe ich nichts."
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  #2
Alt 02.09.2005, 22:58

 
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300 Meilen weg von zu Hause
Calvin Parker, 48, war nach seiner Ankunft am Astrodome in Houston einfach nur dankbar: "Hey, ich habe ein Dach über dem Kopf, ich habe etwas zu essen. Sie haben mir Kleidung gegeben und ich konnte duschen. Ich bin wirklich dankbar, auch wenn ich 300 oder 400 Meilen von zu Hause weg bin."
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  #3
Alt 02.09.2005, 22:58

 
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"Es geht ums Überleben"
14 Überlebende aus New Orleans hatten sich auf eigene Faust mit einem gestohlenen Lkw nach Houston durchgeschlagen. "Die Polizei hat uns angehalten", zitierte die "New York Times" die 26-jährige Gloria Collins. Die Beamten hätten gesagt, sie wüssten, dass der Wagen nicht ihr gehörte, "aber sie ließen uns weiterfahren". Sie habe Menschen gesehen, die ihre Boote mit Schüssen verteidigt hätten. "Es geht ums Überleben."
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  #4
Alt 02.09.2005, 22:59

 
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"Ich ertrage das hier nicht"
Andere, die nach ihrer Evakuierung aus dem Superdome von New Orleans am Astrodome in Houston ankamen, reagierten völlig verstört, als sie nun erneut vor einem mit Tausenden von Menschen gefüllten Sportstadion standen. "Ich bin bereit nach Hause zurückzukehren", sagte Deborah Taylor, 29, der "New York Times". Doch die Frau hat kein Zuhause mehr. Sie wurde gestern Morgen vom Dach ihres Hauses in New Orleans gerettet. Ein Bus hatte sie gemeinsam mit ihrem Freund und ihrem zehnjährigen Sohn nach Texas gebracht, wo der Astrodome als neues gigantisches Notquartier für die Flüchtlinge aus dem Superdome dienen soll. "Das Wasser ist mir egal. Ich ertrage das hier nicht."
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  #5
Alt 02.09.2005, 22:59

 
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Plündern, um zu überleben
Gemeinsam mit anderen plünderte Mackels Lebensmittelgeschäfte, brachte Nahrung und Getränke zu den Hunderten, die in der Highschool ausharrten. "Wir hatten keine Wahl", sagte er. Vor ihrer Notunterkunft hätten Wachleute untätig herumgesessen, fügte seine Frau Veronica hinzu. "Sie saßen dort und warteten, dass wir sterben." Die Stadt sei vollkommen zerstört. Henry Mackels sagte: "Es gibt kein zurück."
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  #6
Alt 02.09.2005, 23:00

 
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"Sie ließen uns dort zum Sterben"
Auch aus den umliegenden Orten gab es ähnliche Berichte und Vorwürfe. Henry Mackels aus Chalmette fühlte sich von den Behörden völlig alleingelassen. Gemeinsam mit seiner Frau, seinem Sohn und mehreren hundert anderen Menschen suchte er in einer örtlichen Schule Schutz, als "Katrina" am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Kilometern pro Stunde über die Region hinweg peitschte. Die Schule sei mit Hunde- und Katzenkot übersät gewesen. Es habe nichts zu essen, nichts zu trinken gegeben. "Sie ließen uns dort zum Sterben."
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  #7
Alt 02.09.2005, 23:00

 
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Mädchen wurde vergewaltigt
Keith Brooks, der ebenfalls vor Katrina in den Superdome geflüchtet war, sagte, in dem Gebäude hätte niemand untergebracht werden dürfen. Kranke und ältere Menschen seien alleingelassen worden. Ein 14-jähriges Mädchen sei vergewaltigt worden. Er selbst wolle nie wieder nach New Orleans zurückkehren, sagte der 40-Jährige. "Sie haben sich um niemanden richtig gekümmert", warf Brooks den Behörden vor. "Ich habe all mein Vertrauen in New Orleans verloren", sagte auch ein dreifacher Familienvater.
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  #8
Alt 02.09.2005, 23:01

 
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"Im Grunde gab es dort nichts"
"Nennen Sie es biblisch. Nennen Sie es apokalyptisch. Suchen Sie es sich aus", sagte Lewis. Gemeinsam mit rund 23.000 anderen Menschen fand er Unterschlupf im Superdome, dem Football-Stadion der Stadt. Die Situation dort sei extrem chaotisch gewesen. Nachdem die Strom- und Trinkwasserversorgung ausgefallen war, Toiletten überflutet waren, ordneten die Behörden die Räumung des Stadions an. "Im Grunde gab es dort nichts. Sie mussten die Leute raus holen."
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  #9
Alt 02.09.2005, 23:01

 
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"Wir liefen wie Zombies durch die Nacht"
"Leichen trieben an meiner Tür vorbei. Es war wie auf einer Insel", berichtete Robert Lewis, nachdem er gestern Abend, drei Tage nach dem Sturm, mit einem der Flüchtlingsbusse aus der Katastrophenregion ins texanische Houston entkommen konnte. "Wir haben getan, was wir konnten. Aber wir liefen wie Zombies durch die Nacht." Er und andere Männer hätten Kinder auf die Schultern genommen und sie mehr als drei Kilometer weit durch die überflutete Stadt getragen.
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  #10
Alt 02.09.2005, 23:01

 
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Hunger, Durst, Gewalt, Tod - Überlebende des Hurrikans Katrina berichten von grausamen Szenen aus dem einst so lebensfrohen New Orleans. Sie fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen. In die Stadt zurück wollen nur wenige.
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  #11
Alt 02.09.2005, 23:02

 
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Erst kamen die Fluten. Dann kam die Hölle. Vier Tage lang waren rund 20.000 Opfer des Hurrikans Katrina im Superdome von New Orleans eingepfercht. Es gab kaum Nahrung oder Trinkwasser. Mit der Hitze wuchs der Gestank aus den Toiletten. Vielleicht wäre all das noch erträglich gewesen, hätten nicht bewaffnete Banden die Gefangenen terrorisiert - ohne dass die offenbar völlig überforderten Ordnungskräfte durchgriffen.
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  #12
Alt 02.09.2005, 23:03

 
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Zeuge: Kinder wurden vergewaltigt
Die Nächte seien das Schlimmste gewesen, sagt Baron Duncan mit Schaudern: Die vollkommene Dunkelheit, die brütende Hitze, der Gestank. "Wir wurden behandelt wie Tiere." Todesangst stand der 42-Jährige aus, als er Schüsse hörte. Sogar zwei Kinder seien vergewaltigt worden
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  #13
Alt 02.09.2005, 23:05

 
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Morde im Superdome
Ein Polizist bestätigt das Gerücht: "Da wurden Leute vergewaltigt. Da wurden Leute umgebracht. Es gab zahlreiche Unruhen", sagt der Mann, der nach eigenen Angaben seit 13 Jahren bei der Polizei von New Orleans ist und anonym bleiben will. Von offizieller Seite heißt es dagegen, von Vergewaltigungen sei nichts bekannt. Es sei jedoch durchaus möglich, dass es solche Vorfälle gegeben habe, räumt Oberst Peter Schneider von der Nationalgarde ein. "Wenn 20.000 Menschen zusammenkommen, passieren eine Menge verrückter Dinge."

"Exkremente stehen kniehoch"
"Der Geruch da drinnen haut dich um", berichtet Lorraine Banks. Wegen verstopfter Toiletten stünden mancherorts im überfüllten Stadion die Exkremente kniehoch, klagt die 53-jährige Krankenschwester. "Ich habe alles verloren", sagt Norma Blanco Johnson, die mit ihrer Tochter und ihrer Enkelin auf den Bus wartet, der sie aus dem Superdome bringen soll, raus aus dem Chaos von New Orleans. Von ihren drei Söhnen fehlt jede Spur, ihr Haus, ihr Hab und Gut sind in den Wassermassen versunken. Johnson rettete ihr nacktes Leben und suchte Zuflucht im Stadion.
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  #14
Alt 02.09.2005, 23:06

 
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2005 - neues Hurrikan-Rekordjahr?


Klimaforscher haben für das Jahr 2005 insgesamt eine besonders starke Hurrikan-Saison vorhergesagt. Katrina bestätigt nun solche Befürchtungen. "Auch in den nächsten Wochen muss mit schweren Stürmen und Hurrikans gerechnet werden", sagt der Hurrikan-Experte des Wetterdienstes Meteomedia, Thomas Sävert.
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  #15
Alt 02.09.2005, 23:07

 
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Was kommt nach Katrina?


Sävert: "Über dem Atlantik hat sich schon ein weiterer Sturm namens Lee aufgebaut. Er befindet sich etwa auf halber Strecke zwischen den Bermuda-Inseln und den Azoren, bedroht also kein Land. Es ist der zwölfte Sturm der Saison, normal sind auf dem Atlantik zehn im ganzen Jahr. Allerdings ist Lee nur ein schwacher Sturm und wird sich voraussichtlich auch nicht allzu sehr verstärken. Zwei weitere tropische Tiefs befinden sich auf dem Ostatlantik, beide werden vom National Hurricane Center sowie weiteren Wetterdiensten genau beobachtet.
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  #16
Alt 02.09.2005, 23:10

 
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Hurrikans werden noch intensiver
Klima-Experten haben keinen Zweifel, dass die allgemeine Erwärmung die Lage zuspitzt. "Es gibt klare Anzeichen, dass die Klima-Erwärmung eine Rolle spielt. Auch wenn das nicht der Hauptfaktor ist: Manchmal wird so etwas zum Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt", sagte der Klima-Experte Kevin Trenberth der "Washington Post". Die Meerestemperatur stieg seit den 70er Jahren um ein halbes Grad Celsius, sagt Thomas Knutson von der Wetterbehörde NOAA. "Diese erhöhte Wärme hat das Potenzial, Hurrikans noch intensiver zu machen als wir sie heute sehen."
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  #17
Alt 02.09.2005, 23:11

 
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  #18
Alt 02.09.2005, 23:11

 
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  #19
Alt 02.09.2005, 23:13

 
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  #20
Alt 02.09.2005, 23:14

 
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US-Präsident Bush steht am Pranger
Viele Klimaschützer stellen US-Präsident Bush an den Pranger. Die Amerikaner pusten durchschnittlich doppelt so viel klimaschädliches Kohlendioxid pro Einwohner in die Atmosphäre wie Europäer. Doch Bush lehnt Klimaschutzmaßnahmen wie das Kyoto-Protokoll zur Reduzierung der Treibhausgase ab. "Das behindert das Wirtschaftswachstum", sagt er.
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  #21
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Der gewaltige Hurrikan Katrina vor der US-Küste hat den US-Ölpreis am Montag erstmals über 70 Dollar getrieben. Die Angst, dass der im Golf von Mexiko wütende Wirbelsturm, Ölförderanlagen beschädigt, hatte den Preis für ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI in der Nacht zum Montag auf einen neuen Rekordstand von 70,80 Dollar getrieben. Die alte Rekordmarke war mit 68 Dollar in der vergangenen Woche erreicht worden
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  #22
Alt 02.09.2005, 23:14

 
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Alles hängt von der Schadenhöhe ab
In den kommenden Tagen werden nach Einschätzung von HSH Nordbank-Rohstoffexperte Andy Sommer in erster Linie die von Katrina verursachten Schäden in der Öl-Infrastruktur des Golfs von Mexiko im Fokus der Marktteilnehmer stehen. Sollten sich diese in Grenzen halten, sei nach dem starken Anstieg bis an die psychologisch wichtige 70 US-Dollar-Marke eine Konsolidierung mit sinkenden Preisen zu erwarten. Ein Teil der Analysten wie Dariusz Kowalczyk von CFC Seymour Securities erwartet indes, dass sich die Notierung weiter in Richtung der 80-Dollar-Marke bewegt.
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  #23
Alt 02.09.2005, 23:15

 
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Golf von Mexiko wichtig für US-Versorgung
Auf den Golf von Mexiko entfällt ein Viertel der amerikanischen Erdgas- und ein Drittel der Ölförderung. Damit ist der Golf von Mexiko für die US-Ölversorgung wichtiger als Alaska. In den US-Bundesstaaten am Golf von Mexiko befinden sich zahlreiche Raffinerien. In Texas, Louisiana, Alabama und Mississippi gibt es aber auch zahlreiche große petrochemische Werke. Es läuft auch ein großer Teil der amerikanischen Ölimporte über die Golfhäfen.
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  #24
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Die größten Naturkatastrophen der letzten 100 Jahre


Seit dem Erdbeben in Süditalien vor knapp 100 Jahren hat es weltweit eine Reihe von Naturkatastrophen mit erschreckend hohen Opferzahlen gegeben. Fast immer waren es Überschwemmungen und Erdbeben, die vorwiegend Asien trafen.



26. Dezember 2004: Die Küstenländer am Indischen Ozean werden von einem Tsunami heimgesucht, der von einem Seebeben vor Sumatra ausgelöst worden war. 250.000 bis 300.000 völlig unvorbereitete Menschen sterben durch die mörderische Wucht der Flutwelle.

29. April 1991: Der tropische Wirbelsturm Gorky drückt eine bis zu sechs Meter hohe Flutwelle in den Golf von Bengalen. Im Süden von von Bangladesch sterben 140.000 Menschen.

27. Juli 1976: Im Nordosten Chinas wird die Stadt Tangshan von einem schweren Erdbeben getroffen: 242.000 bis 655.000 Tote.

1972: In der afrikanischen Sahel-Zone beginnt eine Dürreperiode: 250 000 Tote.

12. November 1970: Ein Zyklon trifft mit 230 Stundenkilometern und meterhohen Flutwellen Bangladesch (damals Ostpakistan): 300.000 Tote.

1965 bis 1967: Indien wird von einer dreijährigen Dürreperiode heimgesucht: 1,5 Millionen Tote.

5. Oktober 1948: Erdbeben in Turkmenistan: 19.800 bis 110.000 Tote.

August 1931: Nach einem Taifun tritt der Jangtse in China über seine Ufer: 1,4 Millionen Tote.

22. Mai 1927: Erdbeben im chinesischen Xining: 200.000 Tote.

1. September 1923: Die schlimmste Erdbebenkatastrophe der japanischen Geschichte trifft Tokio und Yokohama: 100.000 bis 200.000 Tote.

16. Dezember 1920: Erdbeben und Erdrutsche in chinesischen Kansu: 100.000 bis 235.000 Tote.

1911: Der Jangtse überflutet weite Gebiete Chinas: 100.000 Tote. 28. Dezember 1908: Ein Erdbeben erschüttert das sizilianische Messina und Süd-Kalabrien: 70.000 bis 100.000 Tote.
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  #25
Alt 02.09.2005, 23:20

 
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Die Lage in den Katastrophenregionen im Südosten der USA eskaliert. In New Orleans herrschen Chaos und Anarchie. Die überflutete Südstaatenmetropole ist am Freitag von heftigen Explosionen erschüttert worden. Nach Informationen des Nachrichtensenders CNN steht ein Eisenbahndepot im Südwesten der Stadt in Flammen. Möglicherweise sind mehrere Waggons in die Luft geflogen. Die Detonationen ereigneten sich am Ufer des Mississippi südlich des French Quarter.

Lodernde Flammen, riesige Rauchwolke
Beobachter befürchten, dass Tanks mit Chemikalien bersten könnten. Über dem Stadtrand stand im Morgengrauen eine riesige Rauchwolke. Lodernde Flammen sind auch aus einigen Kilometern Entfernung zu sehen. Unter Berufung auf den Bürgermeister der Stadt hieß es, der entstandene Rauch sei nicht giftig. Ein Team mit Experten zur Kontrolle gefährlicher Substanzen sei auf dem Weg, sagte ein Polizist dem Sender CNN.
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  #26
Alt 02.09.2005, 23:21

 
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"Ganze Städte wurden ausgelöscht"
Gouverneurin Blanco befürchtete nunmehr, dass mehrere tausend Menschen durch den Hurrikan ums Leben kamen. Eine genaue Zahl der Todesopfer liegt noch nicht vor. Nach und nach tritt jedoch das ganze Ausmaß der Katastrophe zutage. Nach Angaben von Heimatschutzminister Michael Chertoff zerstörte der Hurrikan an der US-Golfküste ein 234.000 Quadratkilometer großes Gebiet - das entspricht fast zwei Dritteln der Fläche Deutschlands. "Ganze Städte wurden ausgelöscht", sagte Chertoff.
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  #27
Alt 02.09.2005, 23:24

 
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eine brücke die wie ein puzzle in einzelteile zerlegt wurde...
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  #28
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  #29
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Fluten durch giftige Chemikalien und Exkremente verseucht
Vielerorts treiben noch immer Leichen in den Fluten, überforderte Einsatzkräfte müssen sich auf die Rettung der Überlebenden konzentrieren. Mit jeder Stunde wächst die Gefahr eines Ausbruchs von Typhus und Cholera. Die Fluten sind durch giftige Chemikalien und Exkremente verseucht. Auf den Dächern der überschwemmten Häuser sitzen Hunderte und schwenken Fahnen, um die Rettungskräfte auf sich aufmerksam zu machen. Marodierende Banden, Plünderer und Seuchengefahr verschärfen das Elend der Not leidenden Menschen.
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Alt 03.01.2006, 19:32

 
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"insanlarin bizzat kendi yaptiklari yüzünden karada ve denizde düzen bozuldu, ki Allah yaptiklarinin bir kismini onlara tattirsin; belki de tuttuklari kötü yoldan dönerler.." (Rum,41)
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gözlerin dalmasin uzaklara - umutlarin hep yüreginde olsun....
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