| kücük sehitlere selam olsun
Üyelik tarihi: 10.03.2005 Teşekkür etti: 121
59 Teşekkür 40 Mesaja aldı
| US-Soldaten sollen Behinderten getötet haben Nach dem Folterskandal von Abu Ghoreib hat das US-Militär am Mittwoch (Ortszeit) acht Soldaten wegen Mordes angeklagt. Die Marineinfanteristen sollen am 26. April nahe der Ortschaft Hamdaniya westlich von Bagdad einen 54-jährigen behinderten Zivilisten erschossen und das Opfer zur Vertuschung ihrer Tat anschließend zum Bombenleger erklärt haben. Aus Haus gezerrt und erschossen?
Laut Anklageschrift sollen die Soldaten ihr Opfer, den 54-jährigen Hasham Ibrahim Awad, aus seinem Haus gezerrt und erschossen haben. Die GIs hatten an diesem Tag in Hamdaniya einen mutmaßlichen Aufständischen namens Saleh Gowad gesucht. Als sie nicht fündig wurden, drangen sie schließlich in Awads Haus ein und entführten den Behinderten. Brutales Vertuschungsmanöver
Wie es in der Anklage weiter heißt, warfen die Soldaten ihr Opfer auf offener Straße zu Boden, fesselten es an den Füßen und zerrten es in ein Versteck. Dort warfen sie Awad in ein Erdloch und feuerten mit drei M-16- und einem M-249-Gewehr auf ihn. Danach drückten sie dem Toten ein AK-47-Maschinengewehr, wie es Aufständische im Irak benutzen, sowie mehrere leere Munitionshülsen in die Hand. Auch eine Schaufel legten sie neben den Toten. Dies habe den Eindruck erwecken sollen, dass Awad gerade dabei war, eine Bombe im Boden zu vergraben.
Familienangehörige des Mordopfers erklärten am Mittwoch dem Nachrichtensender CNN, dass die Marineinfanteristen vor ihrer Tat Awad noch aufgefordert hatten, als Informant für sie zu arbeiten – offenbar in der Hoffnung, er könne ihnen die Namen von Aufständischen und Attentätern nennen. Nach den Worten von Awads Bruder Sadoon Awad bot das US-Militär den Hinterbliebenen zunächst 2000 und später 10 000 Dollar Entschädigung an: „Aber ich habe mich geweigert“, betont Sadoon Awad im CNN-Interview: „Ich habe ihnen gesagt, ich brauche euer Geld nicht. Ich habe Ihnen gesagt, die Wahrheit ist, ihr habt meinen Bruder entführt, ihr habt ihn gefoltert und ihr habt ihn getötet – und das obwohl er behindert und alt war.“ Todesstrafe droht
Der Kommandeur der US-Truppen im Irak, Generalmajor Richard Zilmer, erfuhr Anfang Mai von der Ermordung und befahl sofort eine Untersuchung. Awads Leiche wurde zur Obduktion in die USA geflogen, die acht Soldaten wurden festgenommen. Neben Mord wird den Angeklagten auch Entführung vorgeworfen. Fünf der GIs sollen außerdem beim Verhör gelogen haben. Die Männer werden jetzt vor ein US-Militärgericht gestellt. Im Höchstfall droht ihnen die Todesstrafe.
„Das Marine Corps nimmt Vorwürfe gegen seine Mitglieder äußerst ernst und wir werden alles tun, den Fall gründlich aufzuklären“, kündigte Oberst Steward Navarre aus Camp Pendleton im US-Staat Kalifornien an, wo die acht Angeklagten festgehalten werden. Weitere Mordfälle im Irak
Hamdaniya ist nicht der einzige Mordfall, der die im Irak stationierten US-Streitkräfte derzeit schwer belastet. Erst im Mai sollen vier US-Soldaten in der irakischen Salaheddin Provinz drei Gefangene erschossen haben. Das Militär wirft den GIs Mord, versuchten Mord, Verschwörung und Falschaussage vor.
Am 19. November vorigen Jahres sollen Marineinfanteristen im westirakischen Haditha 24 Zivilisten – darunter acht Frauen und vier Kinder – zum Teil aus nächster Nähe erschossen haben. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Ich glaube sogar nicht daran das die bürger selbst die bomben legen.....
__________________ Kökünü begenmeyen dal ve dalini begenmeyen meyve daha olmadan cürür Necip Fazil Kisakürek |
| |