| Kommt euch das nicht auch "spanisch" vor? Soldaten-Entführer stellen Bedingungen Die Kidnapper eines israelischen Soldaten fordern die Freilassung von 1000 palästinensischen Gefangenen. Israel lehnt einen Austausch aber ab. Dem Entführten soll es den Umständen entsprechend gut gehen.
Israel soll 1000 palästinensische Gefangene aus der Haft entlassen. Das verlangen die Entführer des israelischen Soldaten Gilad Schalit. In einer am Samstagmorgen in Gaza veröffentlichten Erklärung werde zudem ein Ende der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen verlangt, berichteten israelische Medien. Die israelische Regierung bekräftigte daraufhin jedoch, dass sie einen Gefangenenaustausch ablehnt.
Die Palästinenserführung teilte mit, der vor sechs Tage verschleppte Soldat befinde sich in einem gesundheitlich stabilen Zustand. Schalit sei allerdings bei der Entführung verletzt worden, sagte der stellvertretende palästinensische Minister für Gefangenenfragen, Siad Abu Ain. Ein einheimischer Arzt habe den Israeli besuchen können.
Drei extremistische Gruppen, darunter der militärische Arm der Hamas-Bewegung, hatten sich zu der Entführung bekannt. Ein Hamas-Sprecher erklärte, die in der Erklärung genannten Bedingungen seien die Voraussetzung für die Freilassung des 19-jährigen Soldaten. Zuvor hatten die Entführer die Freilassung aller weiblichen und minderjährigen palästinensischen Häftlinge aus israelischen Gefängnissen gefordert. Luftangriffe fortgesetzt
Israel flog im Zuge seiner Militäroffensive in der Nacht zum Samstag Luftangriffe auf Straßen im mittleren und nördlichen Teil des Gazastreifens. Damit sollte nach Angaben der Armee die Bewegungsfreiheit von militanten Palästinensern eingeschränkt werden. Vermutete Abschussstellungen für Raketen seien mit Artilleriefeuer belegt worden. (nz)
-------------------- Jeder Mensch würde sich doch ausrechnen, dass eine Gleichung 1 zu 1000 schlecht aufgeht. Also warum sollten die Palästinenser einen einzigen Soldaten entführen und dafür 1000 Leute haben wollen? Merkwürdig merkwürdig..
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