| USA wollen Regeln in Guantánamo verschärfen Die amerikanische Regierung will die Anzahl der Anwaltsbesuche für Guantánamo-Häftlinge reduzieren, die sich juristisch zur Wehr setzen. Ebenfalls ist vorgesehen, die Zensur des Postverkehrs zu verschärften.
Die US-Regierung will die Kontakte zwischen Guantánamo-Gefangenen und ihren Anwälten drastisch einschränken. Dies geht aus einem jetzt bekannt gewordenen Vorstoß zum Fall eines afghanischen Gefangenen hervor, der vor einem Berufungsgericht in Washington gegen seinen Status als «feindlicher Kombattant» vorgeht.
Die von der Regierung vorgeschlagenen Regeln sollen sich auf alle Gefangenen erstrecken, die sich mit juristischen Mitteln gegen diesen Status zur Wehr setzen. Demnach soll die Zahl der Anwaltsbesuche auf vier je Häftling begrenzt werden. Außerdem soll die Zensur des Postverkehrs mit den Anwälten verschärft werden, und die als Aufseher eingesetzten Soldaten sollen den Inhalt der Gespräche strenger kontrollieren können als bisher. (nz)
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