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  #1
Alt 18.12.2007, 22:13
out of order

 
Kudret - ait Kullanıcı Resmi (Avatar)
 
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Was war vor dem Urknall?

„Das Universum hat keinen Anfang, es existierte ewig“

Begriffe wie Ewigkeit übersteigen unsere Vorstellungskraft

http://www.focus.de/wissen/wissensch...aid_25732.html
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Die Schari'a agiert. Sie formt und entwickelt die Gesellschaft.

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  #2
Alt 18.12.2007, 22:56

 
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Das sind solch Themen was mich sehr interessiert und uns im Wissen zu Gott weiter bringt. Ich wünschte mir, das Moslems sich mehr in solche Themen, wissenschaftlich vertiefen würden, ebenfalls in Biologie und Physik. Es sind fast ausschließlich nur amerikanische Wissenschatler die solch Entdeckungen machen und es für ihre Evolutionstheorie missbrauchen.
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  #3
Alt 19.12.2007, 03:23

 
mazlum - ait Kullanıcı Resmi (Avatar)
 
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Das sind solch Themen was mich sehr interessiert und uns im Wissen zu Gott weiter bringt. Ich wünschte mir, das Moslems sich mehr in solche Themen, wissenschaftlich vertiefen würden, ebenfalls in Biologie und Physik. Es sind fast ausschließlich nur amerikanische Wissenschatler die solch Entdeckungen machen und es für ihre Evolutionstheorie missbrauchen.
Da muss ich dir vollkommen Recht geben. Physik und Chemie werden unter vielen orientalischen Muslimen als atheistisches Gedankengut angesehen, weil sie behaupten, dass man Gefahr laufe, den Schöpfer infrage zu stellen.
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  #4
Alt 19.12.2007, 08:29
kücük sehitlere selam olsun

 
Enzar - ait Kullanıcı Resmi (Avatar)
 
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Da muss ich dir vollkommen Recht geben. Physik und Chemie werden unter vielen orientalischen Muslimen als atheistisches Gedankengut angesehen, weil sie behaupten, dass man Gefahr laufe, den Schöpfer infrage zu stellen.
chemie

physik und biologie eher. es gibt grosse gelehrte in islam die sich auch in diesen bereichen weitergebildet ud gebildet haben. ich würde es nicht gleich verallgemeinern. alle drei sind meine lieblings bereiche

und bin trotzdem ......... geworden
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Kökünü begenmeyen dal ve dalini begenmeyen meyve daha olmadan cürür Necip Fazil Kisakürek
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  #5
Alt 19.12.2007, 23:02

 
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Das ist doch irrsinnig, Physik und Biologie sowohl auch Astrologie bringen einen Menschen um Welten weiter als wenn man sich nur auf einen Bereich beschränkt. Eben durch die ganzen Entdeckungen, findet man heraus wie komplex unsere Welt in Wirklichkeit ist, das Beweist das da niemals Zufall im Spiel war. Niemand hätte je geahnt das wie durch Energieteilchen eigentlich existieren, daher die Energie wird so umgewandelt das durch diese Energie das entsteht was wir fühlen, sehen und hören. Die Energie was umgewandelt wird, nennt sich Seele, die Frage jedoch ist, wer diese Energie umwandelt und wer es ermöglicht das wir all diese Dinge sehen, die Frage ist doch eindeutig. Mit dieser wissenschaftlicher Entdeckung ist auch bewiesen das wir in einer Schattenwelt leben, daher nichts Echt ist und einzig allein Gott die absolute Existenz ist. Wir werden auch niemals die Möglichkeit haben die absolute Realität zu begreifen geschweige denn zu erleben, da wir immer Schatten-Gottes beleiben werden sowohl in dieser Welt als auch in der anderen. Denn alles was wir sehen wird immer eine Illusion sein, denn Gott ist es der es uns sehen lässt, sowohl hier als auch im Jenseits.
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  #6
Alt 20.12.2007, 03:55

 
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Enzar kannst du mir aus der heutigen Zeit berühmte bzw. erfolgreiche muslimische Naturwissenschaftler nennen?
Die Muslime hatten ihre goldene Zeit im Mittelalter mit Andalusien und in damaligem Bagdad gehabt, wo zahlreiche muslimische Entdecker am Werk waren. Wie sieht es heute aus?
Die ein paar Muslime, die es geschafft haben, sind entweder Konvertiten oder haben ihr Studium im Ausland absolviert und ihr Wissen in ihre Herkunftsländer importiert(s. Atommacht Pakistan). Warum können muslimische Universitäten keine weltbewegenden Entdeckungen verzeichnen?
Sind sie dazu nicht in der Lage oder wollen sie es nicht?
Ich habe früher von vielen Gelehrten gehört, wie sie gesagt haben, dass man den Naturwissenschaftlern nicht glauben solle und sich erst gar nicht mit so etwas beschäftigen, weil man schneller als einem lieb ist zum Atheismus abrutschen könnte. Warum können die Muslime nicht die Wissenschaft nutzen, um eine transzendente Macht wissenschaftlich zu belegen?
Die Muslime haben immer noch nicht kapiert, dass wir in einer Wissensgesellschaft leben, wo das Wissen, das erst in Produkt Macht umgesetzt wird, über Recht und Unrecht entscheidet. Kurz gesagt, ohne Wissenschaft kein Wissen und ohne Wissen keine Macht und wie es ohne Macht in der muslimischen Welt aussieht, brauche ich euch nicht zu erklären.
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  #7
Alt 20.01.2008, 23:33

 
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Enzar kannst du mir aus der heutigen Zeit berühmte bzw. erfolgreiche muslimische Naturwissenschaftler nennen?
Die Muslime hatten ihre goldene Zeit im Mittelalter mit Andalusien und in damaligem Bagdad gehabt, wo zahlreiche muslimische Entdecker am Werk waren. Wie sieht es heute aus?
Die ein paar Muslime, die es geschafft haben, sind entweder Konvertiten oder haben ihr Studium im Ausland absolviert und ihr Wissen in ihre Herkunftsländer importiert(s. Atommacht Pakistan). Warum können muslimische Universitäten keine weltbewegenden Entdeckungen verzeichnen?
Sind sie dazu nicht in der Lage oder wollen sie es nicht?

Jaaaajaaaaaa. Jetzt zähle ich mich wieder einmal zu den "Verschwörungstheoretikern" aber ich muss es loswerden.

Islamische Wissenschaft war Nichtmuslimen schon seit eh und je ein Dorn im Auge. Während Muslime in der Vergangenheit die Wissenschaften anderer aufnahmen und weiterentwickelten, wurden islamische Wissenschaften immer zerstört. So war es in Bagdad durch die Mongolen, so war es in Palästina durch die Kreuzritter, so war es genauso in Andalusien durch die Europäer.

Muslimische Länder wurden ausgebeutet, das Volk ließ man verhungern. Wer liest schon Bücher, wenn der Magen knurrt?

Jetzt ist es wieder so weit und Muslime interessieren sich für die Wissenschaft. Die Anzahl studierender Muslime (insbesondere in Europa) steigt Tag für Tag. Was passiert? Medizin und Chemiestudenten werden beobachtet (sie könnten ja B- oder C-Waffen entwickeln), Musliminnen werden Riegel vorgehalten (das Kopftuchverbot weitet sich aus) und und und.

Dann nur noch die Muslime davon verantwortlich zu machen ist meines Erachtens verantwortungslos..
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  #8
Alt 28.01.2008, 03:48

 
mazlum - ait Kullanıcı Resmi (Avatar)
 
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Dass in der Vergangenheit islamische Literatur unerwünscht war und bekämpft wurde, ist die halbe Wahrheit. Die Wissenschaft, welches auch immer, war bei den totalitären bzw. absolutistischen Herrschern allgemein, wenn diese ihre Macht nicht ausweitete, unerwünscht.
Kurz gesagt, unsere Literatur war bei Andersgläubigen unerwünscht, so wie deren Glauben bzw. Literatur bei uns.
Aber wie sah es mit den Naturwissenschaften aus. Die Muslime, mit Ausnahme der zuvor erwähnten zwei Epochen, haben nicht an erster Front gekämpft, sondern sich mit dem Überbleibsel begnügt. Wie sieht es heute aus?
Muslime können nur alles schlecht reden und andere für ihre Missstände verantwortlich machen.
Kopftuchverbote?
Auf welchen Universitäten in Europa oder USA ist dieses Verbot gültig. Ohne Ausnahme, nirgendswo.
Dass muslimische Studenten beobachtet werden, sollte unser aller Anliegen sein. Was würde passieren, wenn irgendwo in Deutschland eine Bombe, gerade entwickelt von diesen Studenten, hochgeht?
Kannst du diese Wahrscheinlichkeit mit gutem Gewissen ausschließen? Ich nicht. Ich hatte früher immer gedacht, dass Muslime soetwas nicht tun könnten, weil sie ja Muslime seien. Was haben uns die jüngsten vereitelten Anschläge gezeigt? Sogenannte Muslime sind durchaus dazu bereit und bringen uns somit in Verruf. Der Staat weiß nicht, ob du mit deinem Studium friedliche oder kriegerische Absichten hast. Wieso verübeln wir diese Methodik.

Warum können Muslime nicht in ihren Heimatländern studieren?
Wenn du diese Frage objektiv beantworten kannst, wirst du merken, dass deine Kritiken an den falschen Adressat gerichtet sind.
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  #9
Alt 28.01.2008, 22:00

 
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Dass in der Vergangenheit islamische Literatur unerwünscht war und bekämpft wurde, ist die halbe Wahrheit. Die Wissenschaft, welches auch immer, war bei den totalitären bzw. absolutistischen Herrschern allgemein, wenn diese ihre Macht nicht ausweitete, unerwünscht.
Kurz gesagt, unsere Literatur war bei Andersgläubigen unerwünscht, so wie deren Glauben bzw. Literatur bei uns.
Aber wie sah es mit den Naturwissenschaften aus. Die Muslime, mit Ausnahme der zuvor erwähnten zwei Epochen, haben nicht an erster Front gekämpft, sondern sich mit dem Überbleibsel begnügt. Wie sieht es heute aus?
Muslime können nur alles schlecht reden und andere für ihre Missstände verantwortlich machen.
Kopftuchverbote?
Auf welchen Universitäten in Europa oder USA ist dieses Verbot gültig. Ohne Ausnahme, nirgendswo.
Dass muslimische Studenten beobachtet werden, sollte unser aller Anliegen sein. Was würde passieren, wenn irgendwo in Deutschland eine Bombe, gerade entwickelt von diesen Studenten, hochgeht?
Kannst du diese Wahrscheinlichkeit mit gutem Gewissen ausschließen? Ich nicht. Ich hatte früher immer gedacht, dass Muslime soetwas nicht tun könnten, weil sie ja Muslime seien. Was haben uns die jüngsten vereitelten Anschläge gezeigt? Sogenannte Muslime sind durchaus dazu bereit und bringen uns somit in Verruf. Der Staat weiß nicht, ob du mit deinem Studium friedliche oder kriegerische Absichten hast. Wieso verübeln wir diese Methodik.

Warum können Muslime nicht in ihren Heimatländern studieren?
Wenn du diese Frage objektiv beantworten kannst, wirst du merken, dass deine Kritiken an den falschen Adressat gerichtet sind.
Ok, aber reden wir nicht nur bei der einen Seite von "halben Wahrheiten".

Ich sagte nicht, dass in den Unis das Tragen des Kopftuches verboten ist. Ich sagte, dass es sich ausweitet. Noch ist es an den Unis nicht angekommen. Wahr ist jedoch, dass Frauen, die studiert haben, ihre Berufe nicht ausüben können, weil ihnen das Tragen des Kopftuches verboten wird. Das gilt für Lehrerinnen, das gilt für (Staats-)anwältinnen. Und das wird auch für andere Bereiche gelten.

Die "sogenannten Muslime", die bereit wären, eine Bombe in Deutschland hochgehen zu lassen, sind nicht die einzigen, die dazu bereit wären. Die RAF, ETA oder sonstigen Gruppen haben jahrzehntelang Bomben hochgehen lassen, und diese waren noch nicht einmal "sogenannte" Muslime. Nach deiner Aussage hätte man damals jeden Iren und jeden Spanier überwachen müssen, weil er potenzieller Bombenleger sein könnte. Hat man aber nicht. Wohl aber bei Muslimen. Ist das nicht merkwürdig?

Und zu der letzten Frage.. Ich versuche sie mal objektiv zu betrachten (ich bin ein sehr objektiver Mensch, glaub mir das). Wo sollen unsere lieben Muslime denn in ihren Heimatländern studieren können? Sudan? Somalia? Oder vielleicht in Pakistan, Ägypten oder der Türkei, wo ihnen als Muslime noch mehr Riegel vorgeschoben werden (wohlgemerkt, die letzten drei Länder haben Oberhäupter, deren Augen nur nach Westen gerichtet sind und die davor sind froh, wenn sie überhaupt lesen und schreiben können)? Höchstens vielleicht im Iran und da sind sie anscheinend auch erfolgreich. Zumindest ist Iran in der Lage, eigene Autos und Flugzeuge zu bauen, ja, sogar Nuklearanlagen. Aber deswegen wird man sie nicht mit dem Nobelpreis belohnen. Warum, das weisst du auch selbst..

Ich bin ein sehr objektiver Mensch und ich betrachte die Welt auch nicht mit Scheuklappen. Ebenso mache ich auch nicht andere schuldig, wenn ich weiss, dass wir die größte Schuld tragen. Dennoch mache ich meine Augen nicht zu vor der Ungerechtigkeit, die uns vorgetragen wird. Sorry, aber das nehme ich so nicht hin.....
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  #10
Alt 06.02.2008, 05:27

 
mazlum - ait Kullanıcı Resmi (Avatar)
 
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Wir sollten Äpfel nicht mit Birnen verwechseln.
Warum sollte das Kopftuchtragen auf deutschen Unis untersagt werden? Aus welchem Grund?
Studierende sind keine Staatsbedienstete. Lehrer aber ja und somit sind sie einem sogenennten Neutralitätsgesetz ausgesetzt. Im Falle der Lehrerinnen mussten die Richter zwischen Religionsfreiheit und Neutralität(nach außen) abwägen und haben zu ihren Ungunsten entschieden.
Welcher Neutralität sind die Studierenden ausgesetzt?
Was kann der Gesetzgeber machen, wenn im privaten Gewerbe keine kopftuchtragenden Muslimas eingestellt werden.
Rechtlich gesehen, spricht nichts dagegen.
Nicht wenige Richter haben zu Gunsten der Betroffenen geurteilt, die von ihren Chefs auf die Straße gesetzt wurden, weil sie von heute auf morgen anfingen, Kopftücher zu tragen.
Also kann man dem Staat hier keinen Vorwurf machen.

Welche ETA-Aktivisten haben jahrelang in Deutschland gebombt?
RAF hat nicht wild um sich gebombt, sondern gezielt Führungskräfte ausgesucht. Außerdem wusste man bei RAF um welche Personen es sich handelt. Deren Organisation beschränkte sich auf ein Dutzend Studenten. Diese wurden damals nach damaligen Verhältnissen überall gesucht(z.B. Steckbriefe bei allen Polizeiwachen).
Wie sieht es mit Muslimen aus?
Die jüngsten Terrorvorbereitungen haben uns schneller eingeholt, als uns lieb ist. Wie keine andere Generation zuvor widersetzen sich manche Möchtegern-Muslime allen Anstandsregeln und vergessen ihre Ethik.
Ihre Respektlosigkeit gegenüber dem Spezies Mensch vernebelt nicht nur den eigenen Kopf, sondern auch die Umgebung in der wir alle leben. Dieses Verhalten ermutigt zudem Nachahmer, wodurch die Gesellschaft verdorben wird. In der breiten Masse der muslimischen Society sind diese Randerscheinungen verschwindend gering, dennoch ist höchste Zeit um zu handeln. Seien wir einmal ehrlich. Haben wir nicht alle die Augen verschlossen, um ja nichts Falsches zu sagen?
Wie lange müssen wir uns noch als der „Sleeper“ im Nachbarhaus deklarieren lassen?
Eine muslimische Gesellschaft, die sich die negativen Tendenzen der letzten Jahre nicht einmal bewusst macht, kann und wird auch in naher Zukunft keine Stellung beziehen können und somit vor allem uns keinen Gefallen tun. Eine schleichende Degeneration ist im Vormarsch, wenn es hierbei bliebe. Auf Einsicht oder gar Vernunft zu hoffen, ist in diesem Fall vergebens. All dies müsste uns zum Nachdenken anregen und uns zu einer gemeinsamen Konsens bewegen, um endlich präventiv agieren zu können und nicht wieder einmal zu reagieren.
Die Zeit ist reif, nicht nur zu irgendwelchen Statements, sondern Bekenntnis zu unseren moderaten Werten und zum Ausschluss dieser Ausschüsse aus unserer Mitte, gegebenenfalls durch die Zusammenarbeit mit Behörden. Solange wir hierzu nicht bereit sind, müssen wir uns damit abfinden, dass man uns misstrauisch begegnet und uns beobachtet.
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  #11
Alt 06.02.2008, 10:18

 
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Du hast Recht, dass unsere muslimische Gemeinschaft, von dem wir ein Teil sind, nicht agiert. Du irrst dich aber, wenn du noch immer glaubst, hier herrsche noch die heile Welt.

Ich kann keine Neutralität erkennen, wenn in Bayern in jedem Klassenzimmer ein Kruzifix hängt oder wenn im Religionsunterricht ein Pfarrer oder eine Nonne die Klasse unterrichtet?

Fakt ist, dass wir von Tag zu Tag immer mehr benachteiligt werden, ob du das erkennen möchtest oder nicht. Nur uns lieben Muslime und Ausländer dafür schuldig zu sprechen halte ich auch jetzt nicht in Ordnung. Schließlich gab es in Deutschland noch nie so viele integrierte, fließend deutsch sprechende und studierte/studierende Muslime.

Auch die Aktivität der muslimischen Gesellschaften war nie auf dem heutigen Stand. Früher haben wir Deutsche wie Ausserirdische angesehen, wenn sie mal den Weg zu einer Moschee gefunden hatten. Heute laden wir sie ein und trinken gemeinsam Tee mit ihnen.

Der Punkt, in dem ich dir aber völlig Recht gebe, ist, dass wir noch immer Probleme haben, uns der Öffentlichkeit zu "stellen". Wie Hz. Ali sagte, die Menschen sind Feinde dessen, was sie nicht kennen.
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  #12
Alt 08.02.2008, 03:28

 
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Ich möchte nicht zu sehr politisieren.
Nur so viel, dass die katholische Kirche nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland eine öffentlich und rechtliche Glaubensgemeinschaft darstellt und somit genießen sie mehr Rechte als wir. Sie haben auch ihre eigenen Schulen.
Meine Sorge gilt der hiesigen Gesellschaft, von der wir auch ein Teil sind.
Wir Muslime stehen mit den Füßen zwar auf deutschem Boden, aber mit den Köpfen woanders.
Wir haben zu jedem Thema in den muslimischen Ländern eine Meinung, aber zu deutschen Themen nur, wenn von uns die Rede ist. Dann beschweren wir uns, dass die Deutschen keine Ahnung über uns haben.
Was haben importierte Muslime in Deutschland bisher geleistet?
Bis vor zehn Jahren so gut wie nichts. Erst in den letzten Jahren hat sich etwas bewegt. Warum? Weil muslimische Vereine auf deutschem Boden in Wirklichkeit nur Heimatvereine sind und somit mit Themen ihrer Heimatländer beschäftigt waren. Das hat sich geändert, auch Dank der wachsenden Anzahl von deutschen Muslimen.
Seht euch doch nur die ganzen Vorgesetzten dieser Vereine an. Habt ihr jemals den Vorgesetzten von DITIB (Herrn Cakir) Deutsch sprechen gehört.
Oder habt ihr jemals Herrn Karahan von IGMG Deutsch sprechen gehört. Ich nicht.
Und und und.
Was haben diese Herrschaften bis jetzt gemacht?
Unsere Heimat-Politiker haben uns bis jetzt so gut wie im Stich gelassen und die Vereine haben sich ihnen angeschlossen.
Tut mir einen Gefallen. Geht hin und fragt eure Organisationen aus. Dann werdet ihr feststellen, dass sie nicht viel Ahnung über Recht, Ordnung, Politik, Gesellschaft in Deutschland haben. Warum? Weil sie meistens aus einer Arbeiterschicht kommen und somit keine höhere Bildung genossen haben.
Was ist zu tun?
In erster Linie müssen wir uns bemühen etwas in Gang zu setzen. Das setzt voraus, dass wir uns zu einer Interessengemeinscchaft vereinigen, was auch teilweise geschehen ist. Desweiteren müssen wir uns weiterbilden und eine Akademiker-Schicht bilden, die uns in den Medien, Politik und Wirtschaft vertreten bzw. repräsentieren.
Dann erst wird man uns für voll nehmen und uns nicht als eine Drittewelt-Religion wie heute abstempeln.
Wir leben in einer Demokratie, was heißen soll, dass wir etwas erreichen können, wenn wir uns bemühen. Wenn wir nur auf Geschenke warten, dann haben wir Demokratie nicht verstanden.
Wer kämpft, kann gewinnen. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
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