![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Üyelik tarihi: 02.01.2004 Yaş: 32
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Es war ein grausiger Fund: Auf einer Art Scheiterhaufen aus Decken und Tapeten ist in Hamburg die verkohlte Leiche eines 17-Jährigen entdeckt worden. Seine Arme waren auf dem Rücken verschränkt - als sei er gefesselt worden. Unheimliche Entdeckung Jörg B. ist ein kräftiger Mann mit kurzen, braunen Haaren und kantigem Kinn. Der Mitarbeiter der Stadtentwässerung, er trägt eine blaue Latzhose und eine schwarze Steppjacke, sieht nicht so aus, als sei er leicht zu erschüttern. Doch als er am Mittwochnachmittag den Reportern gegenübertritt, ist er blass und wirkt verstört. Wie ein Scheiterhaufen B. hat eben auf einem Feldweg im Hamburger Stadtteil Billwerder die verkohlte Leiche eines Mannes entdeckt. Der Körper lag bäuchlings, die Hände auf dem Rücken verschränkt, auf einer Art Scheiterhaufen aus Decken und Tapetenresten. "Ich dachte erst, dass es eine Schaufensterpuppe ist", berichtete B. den Journalisten. Aber als er genauer hingeschaut habe, sei ihm Blut aufgefallen. "Es war schrecklich." Mit seinem Handy rief B. die Polizei. Leiche mittlerweile identifiziert Vermutungen, die Arme des Toten seien gefesselt gewesen, konnten die Ermittler auf Nachfrage nicht bestätigen. "Wir haben dazu derzeit keine Hinweise", sagte Polizeisprecher Ralf Kunz Spiegel Online. Jedoch sei das Opfer in der Zwischenzeit aufgrund einer Vermisstenanzeige identifiziert worden. 17-jähriges Opfer Kunz Angaben zufolge handelt es sich um einen 17-Jährigen aus Billstedt, der von seiner Mutter am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr zuletzt gesehen und am Mittwoch gegen 18 Uhr als vermisst gemeldet worden war. Der Jugendliche sei der Polizei in der Vergangenheit wegen kleinerer Delikte aufgefallen. "Nichts Gravierendes", so Kunz. Brandbeschleuniger entdeckt "Bislang können wir nicht sagen, ob es sich um ein Tötungsdelikt handelt. Wir behandeln den Fall so, aber es könnte auch ein Selbstmord vorliegen", sagte Kunz. Noch stehe die Todesursache nicht fest. Die Leiche des Teenagers soll nun im Institut für Rechtsmedizin untersucht werden. Kriminaltechniker stellten jedoch bereits fest, dass der Körper mit Brandbeschleuniger angezündet worden war. Die Mordkommission ermittelt. Ermittlungen noch am Anfang Unklar ist bislang noch, ob der 17-Jährige in einer Stichstraße an der Autobahn A1 verstarb oder ob sein toter Körper dorthin gebracht wurde. Wenige Meter neben dem Fundort sind unlängst die Leitplanken der Autobahn wegen Bauarbeiten abgeschraubt worden. "Wir stehen noch ziemlich am Anfang", so Kunz.
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| Vater gesteht Inzest mit seiner Tochter
Geständnis im Inzest-Drama: Der österreichische Familienvater Josef F. hat zugegeben, seine Tochter 24 Jahre lang sexuell missbraucht und in einem Keller-Verlies gefangen gehalten zu haben. Der 73 Jahre alte Rentner gestand außerdem, die Leiche von einem der insgesamt sieben durch inzestuösen Missbrauch gezeugten Kinder im Heizkessel seines Haus verbrannt zu haben. "Er ist im Wesentlichen geständig, schwächt aber in Details ab", sagte Chefinspektor Leopold Etz vom Landeskriminalamt Niederösterreich am Montag. Die Polizei prüft, ob der Mann möglicherweise noch weitere Verbrechen begangen hat. Der Vater hatte in einer Inzest-Beziehung mit seiner heute 42-jährigen Tochter Elisabeth F. sieben Kinder in der Kleinstadt Amstetten gezeugt. Mitleid mit den Betroffenen zeigte F. Berichten zufolge nicht. Der 73-Jährige, der noch am Montag einem Haftrichter in der Landeshauptstadt St. Pölten vorgeführt wird, muss nach Medienberichten mit einer Anklage wegen Vergewaltigung, jahrelanger Freiheitsberaubung, sexuellen Missbrauchs bis hin zum Mord rechnen. Das Ergebnis einer DNA-Analyse dürfte schon in Kürze vorliegen und alle Zweifel an einer Vaterschaft des Mannes beseitigen. Schwere Persönlichkeitsstörung Die Gerichtspsychiaterin Sigrun Rossmanith bescheinigte Josef F. eine schwere Persönlichkeitsstörung und ein herabgesetztes Selbstwertgefühl. Der Vater habe sich seine Tochter "als Partnerin herangezogen", sagte Rossmanith der österreichischen Nachrichtenagentur APA: "Er hat sich letztlich eine jederzeit verfügbare Sklavin gehalten." Josef F. habe sich seine Tochter "gefügig gemacht, sie gehalten und nach seinen Bedürfnissen benützt". "Ohne Zweifel hat er daraus einen sadistischen Lustgewinn gezogen", sagte die Expertin. Der Mann habe "absolute Kontrolle" ausgeübt. Tochter leidet an Erbkrankheit Elisabeth F. und fünf ihrer Kinder sind seit Samstagabend in der Obhut von Psychologen und werden medizinisch betreut. Der Zustand der 19-jährigen Tochter Kerstin, die vor über einer Woche bewusstlos in das Krankenhaus von Amstetten gebracht worden war, wurde am Montag von den Ärzten als ernst, aber stabil bezeichnet. Sie soll infolge des Inzests an einer schweren Erbkrankheit leiden. In der Nähe des Krankenhauses war der 73-Jährige am Samstagabend in Begleitung von Kerstins Mutter festgenommen worden. Versteck elektronisch gesichert Inzwischen veröffentlichte die Polizei erste Fotos des fensterlosen Keller-Gefängnisses, in dem Elisabeth F. vermutlich seit 1984 gefangen war. Hinter einer massiven Stahlbetontür mit Elektromotor waren die Räume verborgen, in denen Elisabeth F. und drei ihrer Kinder ohne Licht und Hoffnung leben mussten. Das etwa 60 Quadratmeter große Versteck war nur über einen kleinen Einstieg hinter einem Regal im Arbeitsraum von Josef F. zu erreichen. Der ehemalige Elektrotechniker hatte zwei kleine Schlafräume mit jeweils zwei Betten, eine kleine Küche, Toilette und Dusche installiert. Der Boden in dem Verlies sei uneben, berichtet die Polizei. Kontakt zur Außenwelt hatten Elisabeth F. und ihre Kinder nur über ein Fernsehgerät und ein Radio. Familie durfte nicht in den Keller Elisabeth F. lebte dort unten mit dreien ihrer Kinder, der heute 19 Jahre alten Kerstin, Stefan (18) und Felix (5). Die Kinder haben seit ihrer Geburt noch nie Tageslicht gesehen. Die drei anderen Lisa (15), Monika (14) und Alexander (13) hatten oben im Haus bei ihrem Vater und Großvater gewohnt. Nachbarn und Behörden hatte er erklärt, sie seien Kinder seiner vermissten Tochter, die sich bei einer Sekte aufhalte. Der Familie hatte er strikt verboten, die Kellerräume zu betreten. "Betrügerisches Talent" Die zuständigen Behörden wiesen jede Schuld an dem Verbrechen und den katastrophalen Auswirkungen für so viele traumatisierte Opfer zurück. Josef F. habe seine gesamte Umgebung perfekt getäuscht, hieß es in Amstetten. "Er wollte der alleinige Bestimmer seiner kleinen Welt sein", sagte der Direktor der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden, Rudolf Egg. Diese Dominanzwünsche hätten sich durch den jahrelangen Erfolg immer weiter verschärft. "Das steigert sich dann zu einem: "Ich kann alles, und mich erwischt überhaupt niemand." Egg sagte weiter: "Da steckt ein hohes Maß Geschick und betrügerisches Talent dahinter." Weitere Verbrechen begangen? Inzwischen schloss der Leiter der Kriminalpolizei Niederösterreich, Franz Polzer, nicht aus, dass Josef F. weitere Verbrechen begangen haben könnte. Es werde "alles überprüft", sagte Polzer. Es gebe noch eine "breite Palette an offenen Fragen". Unklar ist unter anderem nach wie vor, wie der Mann es schaffte, die Familie im Kellerverlies jahrelang zu versorgen, ohne dass es seine Familie oder Nachbarn bemerkten.
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| Ey iman ettiðini iddia edenler … ! ![]() ![]() ![]() Üyelik tarihi: 20.02.2006 Yaş: 29
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ich war schockiert als ich das heute morgen im Rasio hörte... Im Fall der 42-jährigen Elisabeth Fritzl ergibt sich nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei folgende über Jahrzehnte dauernde Leidensgeschichte: - 28. August 1984: Josef Fritzl lockt seine damals 18-jährige Tochter Elisabeth nach deren Angaben in den Keller, betäubt sie und sperrt sie mit Handschellen gefesselt in einem Raum ein. - 29. August 1984: Elizabeth Fritzl wird als vermisst gemeldet. Der Vater präsentiert etwa einen Monat nach ihrem Verschwinden einen Brief, in dem die junge Frau darum bittet, nicht nach ihr zu suchen. - 19. Mai 1993: Die "vermisste" Tochter legt nach Angaben des Vaters ein neun Monate altes Mädchen im Mehrparteienhaus der Familie ab. Bei dem Baby liegt ein handschriftlicher Brief der Vermissten, in dem sie erwähnt, bereits eine Tochter und einen Sohn zu haben, so dass kein Platz für ein weiteres Kind sei. (Diese vorher geborenen Kinder lebten damals seit ihrer Geburt bei der Mutter im Verlies.) - 15. Dezember 1994: Unter gleichen Umständen wird ein zehn Monate altes Mädchen bei der Familie "entdeckt". - 3. August 1997: Ein 15 Monate alter Junge wird auch im Haus der Großeltern "gefunden". (Sein Zwillingsbruder war nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei gestorben und später verbrannt worden.) - 16. Dezember 2002: Elisabeth Fritzl bringt einen weiteren Sohn zur Welt, wie sie in einem vermutlich 2003 geschriebenen Brief an ihre Eltern schreibt. (Das Kind bleibt im Versteck.) - 19. April 2008: Die schwerst erkrankte, bewusstlose 19-jährige Kerstin wird im Wohnhaus der Großeltern "abgelegt" und in das Landesklinikum Amstetten eingeliefert. Bei dem Mädchen findet sich ein handgeschriebener Brief, indem die leibliche Mutter Elisabeth (42) um Hilfe für ihre kranke Tochter bittet. - In den Tagen danach, während die Polizei nach der Mutter der kranken Kerstin fahndet: Josef Fritzl holt seine Tochter (42) sowie zwei Söhne im Alter von 18 und 5 Jahren aus dem Verlies und erklärt seiner Ehefrau, die Tochter wäre mit den beiden Kindern nach Hause gekommen. - 26. April 2008: Nach einem vertraulichen Hinweis greift die Polizei Josef Fritzl in Begleitung seiner Tochter Elisabeth in den Abendstunden nahe dem Klinikum auf, in dem Kerstin um ihr Leben kämpft. In der folgenden Befragung schildert die 42-Jährige ihr jahrzehntelanges Martyrium. (dpa, N24)
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