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Alt 09.04.2008, 10:38

 
Üyelik tarihi: 15.04.2003
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Wer hört den Ruf der Notleidenden?

Wer hört den Ruf der Notleidenden?


Es ist eine dramatische Situation, die kein Aussenstehender sich vorstellen kann.


Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist so katastrophal wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die faktische Abriegelung des Gazastreifens seit Juni 2007 von der restlichen Welt hat die Menschen an einen Punkt gebracht, an dem die letzte Hoffung zu sterben droht. Es fehlt grundsätzlich an Allem. Weder Grundnahrungsmittel, um die essentiellen Bedürfnisse des Alltags zu bestreiten, noch ausreichende Medikamente und medizinisches Material sind vorhanden, um die physischen Schmerzen zu lindern. Die von der globalen Weltöffentlichkeit hingenommene und geduldete Isolation und Blockade der Palästinenser in den Autonomiegebieten lässt jeglichen Humanismus als eine Farce entlarven. Mit ihrem Schicksal alleine gelassen, fehlt es den dortigen Menschen jegliche Möglichkeit auf eigenen Beinen stehen zu können.


Wasser, Lebensmittel, Medikamente und Strom sind Mangelware im abgeriegelten Gazastreifen. Die wenigen vorhandenen Nahrungsmittel reichen für die Gewährleistung der Grundversorgung der Menschen nicht aus. Lebensmittelläden sind chronisch ausverkauft. Wann der nächste Lebensmittelnachschub kommt, steht für viele in den Sternen. Krankenhäuser können, da ihnen Arzneimittel und medizinische Utensilien nicht im genügenden Umfang vorliegen, die Arbeit nur auf Sparflamme fortsetzen. Oft kann medizinisch notwendige Technik erst gar nicht eingesetzt werden, weil kein Strom zur Verfügung steht. Fast die Hälfte der im Gazastreifen vorhanden Krankenwagen können wegen Kraftstoffmangel nicht eingesetzt werden. Hinzu kommt die hohe Erwerbslosigkeit der Menschen in diesem Gebiet. Arbeitslosigkeit und Armut rauben den rund 1,5 Millionen Palästinensern den Lebenswillen und die Hoffnung für die Zukunft. Heute sind drei von vier Palästinensern auf internationale-humanitäre Hilfen angewiesen.


Wir hören hin und zeigen Herz. Die Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V. (IHH) ist vor Ort im Gazastreifen und versucht Ihre helfende Hand weiter zu reichen. Dringend benötigte Grundnahrungsmittel werden organisiert und unter den notleidenden Menschen verteilt. Krankenhäuser erhalten erforderliche Medikamente und medizinisches Equipment. Oft reichen die Hilfen im medizinischen Bereich nicht aus, um die Bedürfnisse der Krankeneinrichtungen komplett decken zu können.


Sofortmaßnahmen helfen Schmerzen zu lindern; dauerhaft angelegte Hilfsprojekte unterstützen den Wiederaufbau und die Normalisierung. Daher sind Aufbauprojekte der IHH Bestandteil der Hilfsleistungen für die Krisen- und Katastrophengebiete.


Der Aufbau von zerstörter Infrastruktur gehört zu den Kompetenzbereichen der IHH, insbesondere in den abgeriegelten und blockierten Palästinensergebieten. Aktuell wird das Wasserversorgungsnetz im nördlichen Gazastreifen erneuert. Somit gewährleistet die IHH eine anhaltende, langfristige Minderung des Leids der Menschen. Seit der Gründung im Jahre 1998 setzt sich die IHH für die notleidenden Menschen, arme und benachteiligte Bevölkerungsgruppen auf der ganzen Welt unabhängig der politischen Anschauung, religiösem Bekenntnis und der ethnischen Herkunft ein. Unsere Vision: eine Welt der Hoffnung, Toleranz und der sozialen Gerechtigkeit. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die globale Armutsminderung. Bei Hilfemaßnahmen bindet die IHH sein eigenes Personal und lokale Partnerorganisationen vor Ort ein, damit die benötigte Hilfe unmittelbar die Notleidenden erreicht.
Die Not in den Krisen- und Katastrophengebieten weltweit ist unvorstellbar groß. Menschen leiden sowohl physisch als auch psychisch unter den Umständen. Helfen Sie mit. Unterstützen Sie uns das Leid der Menschen zu lindern und Armut zu mindern. Jede Hilfe zählt.


Von Mahmut S. Güngör, Frankfurt am Main


Kontakt:


Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V. – IHH
Weilburger Straße 17
60326 Frankfurt am Main


Tel.: 069. 80108010
Fax: 069. 80108011


email: info@ihh.com
- IHH... Spenden, Spende, Erdbeben, Hilfsorganisation, Humanitäre Hilfe


Bankverbindungen:


FRANKFURTER VOLKSBANK
Kto.-Nr.: 6300
BLZ: 501 900 00


POSTBANK FRANKFURT
Kto.-Nr.: 35 774 606
BLZ: 500 100 60
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Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (Rene Descartes)
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